Category Archives for "Pferdekrankheiten"

Spat – Tipps und Tricks bei der Behandlung von Spat

Spat

Spat – Was ist diese Krankheit?

Du fragst Dich was die Diagnose Spat bedeutet? In unserem Artikel werden wir dich über die Krankheit Spat aufklären. Allgemein lässt sich sagen, dass Spat eine arthritische Erkrankung der Sprunggelenke des Pferdes ist. Spat führt bei deinem Pferd zu Lahmheiten. Die Ursache ist bis heute noch nicht vollständig geklärt. Um zu verstehen, was bei Spat im Gelenk deines Pferdes passiert, musst du wissen, dass sich das Gelenk deines Pferdes aus mehreren kleinen Knochen zusammensetzt. Erkrankt dein Pferd, dann entzünden sich diese kleinen, nicht stark beweglichen Gelenke, was deinem Pferd sehr schmerzt. Man vermutet heute, dass die Ursachen häufig in einer Fehlstellung des Sprunggelenks liegen oder die Gelenke durch übermäßig viel Arbeit überlastet wurden. Hat dein Pferd dies, so kann die innere Seite des Sprunggelenks angegriffen und aufgetrieben werden. Es entstehen Verknöcherungen, die an dem Gelenk hervorstehen und die Beweglichkeit einschränken bis hin zur Steifheit führen.

 

Spat – Was sind die Ursachen beim Pferd?

Die Ursachen für Spat sind bis heute nicht eindeutig festzulegen und aufzuzählen, jedoch lassen sich einige spezifische Ursachen nennen. Es wurde festgestellt, dass Pferde die an Spat leiden häufig an einer Fehlstellung des Sprunggelenks und des Beines leiden. Aber auch eine Fehlstellung bedingt durch einen falschen Beschlag spielt dabei eine Rolle. Hierdurch wird das Sprunggelenk des Pferdes falsch- und fehlbelastet und es führt zu Entzündungen dieser kleinen Knochen. Fütterungsfehler beim Pferd sind häufig auch eine Ursache, hierbei ist vor allem erwähnenswert das eine zu hohe Phosphorzufuhr die Aufnahme von Kalzium in den Knochen hindert. Auch Tritte, Quetschungen, Verstauchungen und eine starke Belastung des Pferdes beispielsweise durch falsches Training führen zu Spat. Auch altersbedingte Veränderungen der Sprunggelenke können zum Spat führen.

 

Spat – Wie erkennst du es beim Pferd?

Erkennen kannst du Spat vor allem an der Lahmheit deines Pferdes. Zu Beginn dieser Gelenkserkrankung zeigt dein Pferd die Lahmheit nur, wenn es sich in Bewegung setzt. Mit dem Fortschreiten der Bewegung legt sich diese Lahmheit wieder. Manche Pferde zeigen keine Schmerzen, obwohl die Bewegungsfreiheit des Sprunggelenks vorhanden ist. Dein Pferd zeigt die Schmerzen in sogenannten Schmerzschüben, denn die Verknöcherung tritt immer in Schüben auf. Die Beweglichkeit des betroffenen Gelenks nimmt immer mehr und mehr ab, bis hin zur kompletten Steifheit. Das Pferd kann sein Bein nur noch minimal anwinkeln und damit einhergehend verkürzt sich die Schrittlänge deines Pferdes. Manche Pferde können ihr Bein nicht mehr genug anheben und schleifen beim Gehen die Zehen über den Boden. Im Stehen entlasten von Spat betroffene Pferd häufig ihr Bein, sie können häufig auch nicht mehr richtig Hufe geben.

 

Spat- Wie wird es diagnostiziert?

Spat

Spat wird von deinem Tierarzt durch verschiedene Untersuchungen diagnostiziert. Dies ist auch nötig, denn vor allem im Anfangsstudium ist die Diagnose nicht leicht zu stellen. Zu Beginn beobachtet der Tierarzt dein Pferd im Stand und in der Bewegung. Für die Ansicht in der Bewegung musst du dein Pferd dem Tierarzt vorführen. Häufig lässt sich der Spat im Trab aufgrund der Gangunreinheiten oder der Lahmheit erkennen. Um die Lahmheit genauer diagnostizieren zu können, führt der Tierarzt meist die sogenannte Beugeprobe durch. Er beugt das Bein deines Pferdes hierfür ein bis eineinhalb Minuten und lässt es anschließend Traben. Sollte dein Pferd eine leichte Lahmheit haben, so zeigt sich diese nun verstärkt und dem Tierarzt ist es besser möglich die Diagnose zu stellen.

Leichter lässt sich der Spat vom Tierarzt erkennen, wenn dein Pferd bereits Verknöcherungen am Sprunggelenk hat. Diese kann der Tierarzt beim Abtasten feststellen und damit die Diagnose zuverlässig stellen.  Des Weiteren besteht die Möglichkeit den Spat mithilfe einer diagnostischen Injektion festzustellen. Hierzu spritzt der Tierarzt deinem Pferd ein Betäubungsmittel ins Gelenk und untersucht dann die Schmerzhaftigkeit. Zeigt dein Pferd darauf hin kaum noch beziehungsweise keine Lahmheit mehr, so lässt es sich zuverlässig diagnostizieren.

Um die Diagnose noch genauer stellen zu können, kann der Tierarzt eine Röntgen-Untersuchung vornehmen. Damit lässt sich der Knochen genau darstellen und auch die Verknöcherungen können genau festgestellt werden.

Spat

 

Spat – Wie kannst du Spat behandeln?

Heilbar ist Spat bei Pferden leider nicht, aber du kannst trotzdem der Krankheit entgegenwirken und die Symptome mildern. Hierzu kann der Tierarzt deinem Pferd entzündungs- und schmerzhemmende Medikamente verordnen. Des Weiteren können Medikamente direkt ins Sprunggelenk gespritzt werden, wie beispielsweise Cortison mit Depotwirkung. Dies trägt zur längeren Schmerzminderung bei. Bei starken Schwellungen, Entzündungen und Schmerzen kann man dem Pferd einen feuchten Umschlag machen. Diesen tränkst du am besten mit Zinnkraut- und Süßholzwurzeltee und lässt ihn auch über Nacht am Bein deines Pferdes. Dies trägt dazu bei, dass die Schwellung zurückgeht und damit die Schmerzen gelindert werden. Zusätzlich zu den Medikamenten, die der Tierarzt verordnet gibt es verschiedene Mittel auf dem Pferdemarkt, die du deinem Pferd zusätzlich unterstützden füttern kannst. Bewährt hat sich dabei der Extrakt der neuseeländischen Grünlippmuschel. Diese unterstützt den Knorpelaufbau, stärkt den Knorpel und verlangsamt damit den Abbau.

Ein empfehlenswertes Produkt, welches die Schmerzen deutlich lindert und das Extrakt der neuseeländischen Grünlippenmuschel enthalten ist - EquiMove motion Gelenk

Spat

Auf Amazon.de ansehen!

Was auch gut gegen die Schmerzen bei deinem Pferd wirkt ist Teufelskralle. Diese kannst du den betroffenen Pferden füttern. Zusätzlich wirkt es auch entzündungshemmend. Ein weiterer wichtiger Behandlungsansatz ist der richtige orthopädische Beschlag. Dein Pferd benötigt sogenannte Spat-Hufeisen, diese korrigieren die Zehenabnutzung und  damit die Haltung des Tieres.

Eine letzte Möglichkeit ist eine Operation, sofern dein Pferd starke Schmerzsymptome zeigt. Hierbei werden Nerven und Sehnen durchtrennt, die die Schmerzreize an das Gehirn leiten.

 

Spat – Wie sollte die Haltung eines betroffenen Pferdes aussehen?

SpatEin betroffenes Pferd sollte so gut es geht im Offenstall gehalten werden, damit es sich möglichst viel bewegen kann und nicht viel steht. Sollte dir eine Offenstallhaltung nicht möglich sein, dann solltest du dein Pferd so einstellen, dass es so viel wie möglich Bewegung über Tag hat, am Besten rund um die Uhr oder zumindest acht Stunden am Tag. Durch die Bewegung werden die Gelenke deines Pferdes mit der sogenannten Gelenksschmiere geschmiert und der Verschleiß ist somit geringer. Wenn du dein Pferd arbeitest oder reitest, musst du darauf achten, dass du dies in einem sanften und kontrollierten Tempo tust. Hastiges, überhöhtes Tempo ist für ein betroffenes Pferd schmerzhaft und schädlich und treibt die Abnutzung der Gelenke voran. Es ist wichtig, dass du dein Training immer an den Schmerz- und Gemütszustand deines von Spat betroffenen Pferdes anpasst.

 

 

 

Mauke – Wie du sie erkennst und behandeln kannst

Spat

Mauke – Was ist Mauke bei Pferden?

Du fragst Dich was Mauke bei Pferden ist und warum sie auftritt. Wir informieren Dich hier bei uns über die Krankheit Mauke. Mauke ist eine bakterielle Hautentzündung in der Fesselbeuge des Pferdes, manchmal tritt sie jedoch auch oberhalb des Fesselkopfes an der Röhre auf.

 

MaukeSie entsteht aufgrund verschiedener Ursachen, wie beispielweise Nässe, Schmutz, Verletzungen in der Fesselbeuge, gewisse Futtermittel, unsinniges Ausscheren der Fesselhaare und genetisch bedingte unvorteilhafte Bedingungen in der Fesselbeuge. Doch oftmals tritt die Mauke aufgrund mehrerer Kombinationen der verursachenden Faktoren auf. Mauke tritt oft bei schlechter Haltung in feuchtem und schmutzigem Einstreu auf. Der Boden ist damit dauerhaft feucht und es befinden sich eine Vielzahl an Erreger am Boden.  

Mauke tritt hauptsächlich in der Fesselbeuge auf, besonders bei unpigmentierten Pferden, sprich Pferden mit weißen Abzeichen oder auch Pferde mit einem starken Kötenbehang, grundsätzlich kann es aber jede Pferderasse betreffen. Aufgrund des dichten Behangs ist die Feuchtigkeit bei solchen Pferden in der Fesselbeuge geringer, die Haut verliert an Elastizität und es entstehen Risse und Fissuren in der Haut. Die Mauke verursachenden Bakterien haben nun die Chance in die Haut einzudringen und beginnen sich dort zu vermehren.

Hat dein Pferd Mauke wirkt die Haut an den betroffenen Stellen matt, ist gerötet und schmerzt dein Pferd. Sie beginnt sich abzulösen und wird rissig an den Beinen. Zu Beginn ist nur die oberste Hautschicht betroffen.  Es beginnt eine eitrige Masse an den erkrankten Stellen auszutreten, die sich verkrustet. Nach weiterem Krankheitsverlauf befällt sie auch die tieferen Hautschichten. Die Haut löst sich immer mehr ab und es beginnen sich größere und flächigere Verkrustungen  zu bilden. Die Verkrustungen beginnen immer wieder vor allem unter Belastung einzureißen. Die Risse werden mit der Zeit immer tiefer und eine spontane Heilung ist immer seltener zu erwarten. Eine Behandlung ist unumgänglich. Hat das Pferd länger Mauke, werden die oberen Hautschichten komplett zerstört und es bilden sich wilde Wucherungen.  Oftmals haben auch Hautpilze eine gute Chance in die von der Mauke angegriffene Haut einzudringen, damit hat man eine Mischinfektion.

Pferde-Probleme

 

Mauke – Wie kann man die Mauke behandeln?

Da Mauke eine von vielen Pferdekrankheiten ist, die oft aufgrund mangelnder Hygiene entsteht, müssen zuerst die Haltungsbedingungen optimiert werden. Auch eine feuchte Umgebung im Stall, sowie auf Weiden ist förderlich für die Entstehung der Mauke. Auch dies solltest du beachten, wenn du die Haltungsbedingungen verbesserst, damit keine Mauke mehr entsteht und sich die vorhandene Mauke verbessert. Der wichtigste Punkt den du beachten musst, wenn dein Pferd betroffen ist, ist die akute Entzündung der Haut zu behandeln. Hierzu solltest du als erste Maßnahme die Fesselbeuge einmalig mit milden Seifen, wie beispielsweise Jod-, Kern- oder Schmierseife reinigen und auswaschen. Die gebildeten Krusten musst du mit der Seife aufweichen und entfernen. Der gesamte Bereich muss Krustenfrei sein. Bitte wasche die Beine deines Pferdes nach der Behandlung mit der Seife nicht mehr, denn dies wirkt sich kontraproduktiv auf den PH-Wert der Haut aus und lässt die angegriffene Haut wieder aufquillen.

MaukeWenn dein Pferd sehr starke, hartnäckige Verkrustungen hat, weiche die Stellen über Nacht mit einer Salbe ein und lege ein Verband an. Am nächsten Tag lassen sich die Verkrustungen dann meist problemlos lösen. Hast du nun die Fesselbeuge deines Pferdes gründlich gereinigt, trage cortisonhaltige und antibiotische Produkte auf die Stellen auf. Diese Produkte töten die dort vorhandenen Keime ab und wirken der Entzündung der Haut entgegen. Des Weiteren helfen sie der Haut wieder an Rückfettung zu gewinnen, damit sie geschmeidig bleibt und die eigene Schutzbarriere wieder aufbauen kann. Behandle die Mauke einige Tage mit den oben beschriebenen Produkten und lege zusätzlich noch einen Verband an, damit können die Salben besser einwirken und die Haut wird zusätzlich nochmal geschützt.  Meist genügt es, wenn die Behandlung mit dem Cortison und dem Antibiotikum drei Tage angewendet wird. 

 

Mauke – Die weitere Behandlung nach der Aktubehandlung

Nachdem du dein Pferd mit den cortisonhaltigen und antibiotischen Salben behandelt hast geht die Behandlung weiter. Anschließend musst du deinem Pferd eine Lotion auftragen, damit kein Schmutz und keine Bakterien in die angegriffene Haut eindringen können und sie abheilen kann. Bitte beachte hierbei, dass du keine zu fettigen Salben, wie beispielsweise Melkfett oder Vaseline benutzt. Diese dringen nicht in die Haut ein, sondern verbleiben auf der Oberfläche und verschließen damit die Haut luftdicht.  Dies führt dazu, dass die Mauke sich wieder weiter ausbreitet.  Am geeignetsten ist hierfür eine Zinksalbe, sie bildet eine Feuchtigkeitsbarriere nach Außen hin und gibt der Haut Feuchtigkeit nach innen ab, damit sie geschmeidig bleibt.

 

Mauke – Wie kann man sie vorbeugen?

Am besten kannst du Mauke vorbeugen, in dem du optimale Haltungsbedingungen für dein Pferd schaffst. Du solltest vermeiden, dass dein Pferd nicht in feuchten Einstreu oder auf einer feuchten, sprich matschigen Koppel oder einem Paddock steht. Du fragst dich, wie du das vor allem auf der Koppel oder dem Paddock verhindern kannst? Ganz verhindern lässt es sich leider nicht, aber du kannst an den Stellen, an denen sich dein Pferd länger aufhält dafür sorgen, dass es weniger feucht ist. Hierzu kannst du beispielsweise an Futterständen und Wasserstellen den Boden befestigen. Es ist sehr sinnvoll hier eine Drainage zu verlegen, damit die Feuchtigkeit abtransportiert wird. Als Befestigung haben sich Platten aus Kunststoff bewährt, diese sind stabil und bieten eine dauerhafte Trennung zwischen Untergrund und Tretschicht.

Im Stall solltest du darüber nachdenken, welches Einstreu hier benutzt wird, z.B. Matratzen-Einstreu ist absolut nicht mehr zeitgemäß und ungeeignet. Ein Einstreu das sehr viel Urin aufsaugen kann ist ein herrlicher Nährboden für Bakterien gekoppelt mit dem Kot der Tiere, bildet sich eine aggressive Flüssigkeit. Diese Flüssigkeit greift die Haut an, schädigt sie und die Bakterien haben ein leichtes Spiel in die Haut einzudringen. Bitte miste regelmäßig den Stall deines Pferdes, damit es immer auf einem sauberen Einstreu steht. Denke auch daran die Koppeln abzuäppeln.

Mauke

Eine weitere Möglichkeit der Mauke vorzubeugen, ist das Immunsystem deines Pferdes zu stärken und damit die Mauke von innen zu bekämpfen bzw. zu vermeiden. Hierzu gibt es Produkte auf dem Pferdemarkt. Empfehlenswert ist hierbei ein Produkt mit Zink, dies stärkt das Immunsystem und fördert die Wundheilung. Es reguliert den Stoffwechsel deines Pferdes und hilft bei der körpereigenen Zellerneuerung. Gerade die Zellerneuerung ist wichtig für die Haut. Als Salbe wirkt das Zink wasserabweisend und pflegend.

Wissenswertes zu Hufrehe findest du hier -> KLICK!

 

Husten Pferd – Was du beachten solltest

Husten Pferd

Husten Pferd – Warum Pferde Husten

Du fragst dich was die Ursachen für Husten Pferd sind? Wir geben dir die nötige Information, wieso Pferde Husten und was du dagegen tun kannst.

Der Husten Pferd hat vielfältige Ursachen, weil dahinter bakterielle Erkrankungen, Virusinfektionen, Allergien oder Endoparasiten stecken können. Der Husten bei Pferden ist eine häufige Krankheit wie die Hufrehe.

Die häufigste Form einer Virusinfektion ist die Bronchitis oder die Pferdegrippe. Bei der Bronchitis muss man zwischen einer akuten oder einer chronischen Bronchitis beim Husten Pferd unterscheiden. Eine Bronchitis ist eine Entzündung der Bronchialschleimhaut. Diese wird oft durch Viren verursacht. Reizungen der Atemwege, sei es durch mechanische Ursachen (Staubpartikel, Futterpartikel, trockene Luft)  oder durch chemische Ursachen (Ammoniakbelastung oder Kälte) kann zu einer Bronchitis beim Pferd führen. Damit löst es den Husten Pferd aus. Erkrankt ein Pferd an einer Bronchitis beginnt der Körper seinen Schutzmechanismus in Kraft zu setzen. Er bildet kontinuierlich Schleim, weil dieser die Viren und Bakterien herausbefördern soll. Er beginnt seine Konsistenz zu verändern und der Körper beginnt mit dem Auswurf oder der Schleim verbleibt innerhalb der Atemwege und wird zäh. Durch die angegriffenen Atemwege bekommt das Pferd meist eine Sekundärinfektion. Bakterien beginnen sich in den Atemwegen anzusiedeln und zu vermehren.

Eine weitere Form der Bronchitis und damit eine weitere Ursache für Husten Pferd, ist die chronische obstruktive Bronchitis (COB). Diese ist eine dauerhafte, selbsterhaltende Entzündung des Bronchialgewebes. Sie ist gefährlich, weil sie bis hin zur Dämpfigkeit des Pferdes führen kann. Bei der COB kommt es dabei vermehrt zu einer Verengung der Atemwege des Pferdes und führt zu Schädigungen und Entzündungen mit Schleimbildung.  Folge ist damit, dass sich das Bronchialgewebe auf Dauer verändert und ein Verlust der Flimmerhärchen zur Folge hat.

 

Husten Pferd – was ist wenn Pferde Husten?

Eine weitere Ursache für Husten Pferd sind bakteriellen Erkrankungen. Die häufigste bakterielle Erkrankung der oberen Atemwege, ist die Druse. Am häufigsten davon betroffen sind junge Pferde in einem Alter bis zu fünf Jahren und Tiere aus großen Beständen. Die Druse ist eine hochinfektiöse Krankheit und es gibt keine Impfung dagegen. Betroffene Tiere müssen auf jeden Fall isoliert werden.

Die Druse erkennst du an folgenden Symptomen:

  • erhöhte Temperatur und apathisches Verhalten
  • verminderte Fresslust bis hin zu Fressunlust
  • angeschwollene Lymphknoten und Schluckbeschwerden
  • angeschwollene warme Halslymphknoten
  • eitriger Nasenausfluss und Blockierungen der Luftröhre
  • Abszessbildung an den Kehlgangslymphknoten
  • Husten Pferd und röchelnder Ton beim Atmen

Husten PferdDu fragst dich, wie die Druse behandelt wird? Am effektivsten ist die zügige Behandlung des betroffenen Pferdes mit Penicillin, die Behandlung kann jedoch erst beginnen sofern die Abszesse offen sind.

 

Husten Pferd – Die Virusinfektionen im Atemwegsbereich

Die Pferdegrippe ist die häufigste Virusinfektion im Atemwegsbereich und damit auch ein Auslöser für Husten Pferd. Die Pferdegrippe ist eine hochansteckende Pferdekrankheit, die unterschiedliche Stadien durchläuft. Sie befällt vor allem junge Pferde und tritt sehr plötzlich auf. Das Pferd hat hohes Fieber, klarer Nasenausfluss und harter, trockener Husten. Das Pferd wirkt abgeschlagen und seine Muskulatur ist steif. Weil es eine spezielle Behandlungsmethode nicht gibt, wird meist Antibiotikum verabreicht, weil damit auch eine Sekundärinfektion verhindert werden kann. Entzündungshemmende Medikamente wirken gegen das Fieber. Schleimlösende und bronchienerweiternde Medikamente helfen beim Husten Pferd, weil sie ihn lindern. Wenn dein Pferd an einer Pferdegrippe erkrankt ist, ist es sehr wichtig das Tier absolut zu schonen. Isoliere dein Pferd, damit nicht weitere Pferde erkranken. 

Eine weitere Virusinfektion die ursächlich für Husten Pferd ist, ist die Krankheit Equine Herpes (=Herpesinfektion). Sie tritt in verschiedenen Formen auf, aber der Typ EHV 4 betrifft dabei nur die Atemwege. Die Symptome sind nicht so deutlich wie bei der Pferdegrippe. Das Pferd hat Fieber, Husten mit Schleimauswurf und eine starke Müdigkeit, bei der es meist liegt. Anfangs ist der Nasenausfluss klar, wird zu einem späteren Zeitpunkt aber dick, grau bis hin zu eitrig. Die gefährlichste Form ist der Typ EHV 1. Eine vorbeugende Maßnahme ist eine frühzeitige Impfung des Pferdes.

Als weitere Virusinfektion, die sich auf die Atemwege des Pferdes auswirkt und damit einen Husten Pferd auslöst, ist die Pferdestaupe. Die Pferdestaupe ist in Deutschland eher selten und verläuft meist mild. Erkrankte Tiere zeigen eine Fressunlust oder Verweigern gänzlich das Futter, wirken müde und haben erhöhte Temperatur. Ihre Augen und Nüstern verändern sich, die Atmung wird schneller und es bilden sich Wasseransammlungen. Eine Behandlung erfolgt mit Antibiotika und die Pferde müssen isoliert gehalten werden.

Pferde-Probleme

 

Husten Pferd – Was tun bei einem allergischen Husten?

Auch Allergien sind Auslöser für Husten Pferd. Häufig entwickeln Pferde eine Allergie gegen beispielsweise Heu- oder Staub. Eine solche Allergie äußert sich in einem chronischen, eitrigen Husten, der durch die Allergene (Pilzsporen) im Heu und Stroh verursacht wird. Sie tritt vorzugsweise in Ställen auf, die staubig und schlecht gelüftet sind. Eine Allergie erkennst du häufig an den ersten Anzeichen in Form eines trockenen Hustens und manchmal gekoppelt mit einem leichten dünnen Nasenausfluss, der hauptsächlich bei der Arbeit des Pferdes oder auch beim Fressen auftritt. Aus einer Allergie kann sich mit der Zeit eine ernsthafte Erkrankung des Pferdes entwickeln die bis hin zur Dämpfigkeit führt.  Solltest du merken, dass dein Pferd an einer Allergie leidet, ist es wichtig, dass du eine sofortige Veränderung der Haltungsbedingungen vornimmst.

Erkrankte Pferde sollten möglichst viel im Freien gehalten werden, weil du so bessere Bedingungen gegen den Husten schaffen kannst. Im Stall solltest du Einstreu verwenden, dass kein Stroh enthält. Weiche dies vor dem Füttern unbedingt lange genug in Wasser ein. Ein zu langes Einweichen musst du jedoch vermeiden, da das Heu sonst zu viele Nährstoffe verliert. Zu lange eingeweichtes Heu mag dein Pferd nicht mehr, weil es nicht mehr schmeckt. Eine weitere häufige Allergie bei Pferden ist eine Pollenallergie, meist gegen Pflanzen wie Raps oder Leinsamen und die Symptome sind gleich wie bei einer Heu- und Stauballergie.

 

Husten Pferd -  Ist ein Parasitenbefall die Ursache?

Innere Parasiten können die Atemwege von Pferden und Ponys befallen. Weil die Parasiten dein Pferd schädigen können, ist es sehr wichtig, dass du deinen Liebling regelmäßig entwurmst und damit einer Infektion vorbeugst.

Lungenwürmer (Dictyocaulis arnfieldi) sind mitverantwortlich für Husten Pferd. Sie verursachen bei Pferden einen trockenen Husten mit zunehmenden Atemproblemen. Spulwürmer können ebenfalls Husten Pferd, Nasenausfluss und Koliken hervorrufen, da sie aus dem Magen-Darmbereich in die Luftröhre wandern können.

Auch andere Erkrankungen neben den oben beschriebenen können Auslöser für Husten Pferd sein, wie beispielsweise eine durch Viren, Bakterien oder Parasiten ausgelöste Lungenentzündung. Auch ein chronischer Herzfehler bei älteren Pferden kann einen Husten Pferd verursachen, wenn sich die Lungen des Tieres mit Wasser füllen.

 

Husten Pferd – Was dem Pferd füttern bei Husten?

Hat dein Pferd Husten aufgrund einer Heu- oder Stauballergie und du brauchst eine Alternative zu Heu, besteht die Möglichkeit Grassilage oder Grascobs zu füttern. Ein weiteres Mittel, um Husten Pferd vorzubeugen oder auch therapeutisch einzusetzen sind Kräutermischungen. Diese beinhalten Kräuter wie beispielsweise schwarzer Kümmel, Hagebutten, Eibisch und  Huflattich, Malve und Isländisch Moos. Bei einem schleimigen Husten helfen oft Spitzwegerich und Fenchel, Anis, Thymian und Süßholz. Auch homöopathische Mittel kannst du beim Husten Pferd einsetzen.

 

Pferdekrankheiten – Infos zu den 6 häufigsten Krankheiten

Pferdekrankheiten – Was du wissen solltest!

Wenn Du ein Pferd hast, ist es wichtig, dass du zumindest die häufigsten Pferdekrankheiten kennst. Auch Pferde können einmal krank werden. Ihre robuste Statur und Stärke schützen sie nicht vor alltäglichen Erkrankungen. Auf jeden Fall ist die Gefahr, dass ein Pferd krank wird umso geringer, je natürlicher und umsichtiger es gehalten wird.

 

Pferdekrankheiten – Die häufigsten Krankheiten bei Pferden

Zu den häufigsten Pferdekrankheiten zählen Muskel- und Gelenkerkrankungen. Die Ursache für diese Krankheiten liegt meist in einer falschen Belastung. Zu den alltäglichen Pferdekrankheiten gehören auch Verdauungsstörungen. Eine falsche Fütterung trägt größtenteils zu den unangenehmen Störungen, die im Extremfall sogar lebensbedrohlich werden können, bei. Als besonders empfindliche Stelle gelten die Pferdehufe, die ebenfalls häufig von Pferdekrankheiten betroffen sind. Auch Allergien kommen, ebenso wie beim Menschen, bei Pferden vor. Die Tiere reagieren sensibel auf unterschiedliche Umweltbedingungen. Eine Reihe weiterer Erkrankungen, wie Nierenprobleme, Diabetes Mellitus oder Atemwegserkrankungen zählen ebenfalls zu den bekannten Pferdekrankheiten.

 

Pferdekrankheiten – Mit dem richtigen Futter Krankheiten vermeiden

Wird ein Pferd umsichtig gehalten lassen sich viele Pferdekrankheiten vermeiden. Mit einer gesunden Ernährung kannst du deinem Pferd helfen, gesund zu bleiben. Die Futterzusammenstellung sollte Alter und Rasse des Pferdes berücksichtigen. Ein junges Pferd, das bei Turnieren eingesetzt wird benötigt eine andere Ernährung als ein Pferd in höherem Alter, das nur wenig aktiv ist. Pferdekrankheiten wie die Hufrehe haben ihre Ursache häufig in einer falschen Ernährung. Zu viel Hafer oder frisches Gras sind für die Pferdegesundheit nicht förderlich. Wenn du altes Brot fütterst, solltest du darauf achten, dass sich noch kein Schimmel gebildet hat. Angeschimmeltes Brot kann eine Vergiftung zur Folge haben. Fütterst du zu viel Hafer, kann dein Pferd an einer Gallenerkrankung leiden.

Mit einer Futterumstellung hingegen kannst du Pferdekrankheiten bessern und vorbeugen. Auch für Pferde gibt es beispielsweise Nahrungsergänzungsmittel. Ob der Einsatz dieser Mittel für dein Pferd sinnvoll ist, erfährst du von einem Tierarzt. Mit einer guten Ernährung kannst du allerdings vielen Pferdekrankheiten vorbeugen. Ähnlich wie beim Menschen entstehen die meisten Pferdekrankheiten jedoch durch Viren und Bakterien. Auch die gefürchtete Strahlfäule wird durch Bakterien verursacht.

 

Pferdekrankheiten erkennen

Trotz sorgfältiger Pflege und optimaler Ernährung kann dein Pferd erkranken. Manche Pferdekrankheiten entstehen durch Unfälle, mechanische Belastungen oder falsches Reiten. Eingetretene Gegenstände führen zu eitrigen Abszessen im Huf und bedürfen der Behandlung. Bei Wunden und Unfällen ist der Tierarzt gefragt, der das Pferd fachmännisch versorgt. Als Pferdehalterin solltest du über die gängigsten Pferdekrankheiten Bescheid wissen. Beobachte dein Pferd und hole dir beim Feststellen von Krankheitssymptomen professionelle Hilfe. Notiere dir die Telefonnummer eines Tierarztes, so dass du sie bei Bedarf schnell zur Hand hast. Schreibe dir die Adresse der nächstgelegene Tierklinik auf. In der Tageszeitung und im Internet findest du die Notdienste für Tiere, die rund um die Uhr erreichbar sind. Nachfolgend findest Du eine Auflistung der bekanntesten Pferdekrankheiten und erfährst an welchen Symptomen du eine Krankheit bei deinem Pferd rechtzeitig erkennst.

 

Pferdekrankheiten – Die Hufrehe

PferdekrankheitenDie Hufrehe ist eine Entzündung der Huflederhaut des Pferdes. Diese Pferdekrankheit zählt zu den Notfällen und wenn du bei deinem Pferd Anzeichen von Hufrehe feststellst musst du sofort handeln. Die häufigste Ursache der Hufrehe ist eine Überbelastung des Hufes, die durch längeres Laufen auf harten Böden entstehen kann. Ein längerer Aufenthalt im Stall führt oft zu einer Störung der Blutzirkulation. Auch eine fehlerhafte Fütterung mit kohlenhydratreichen Produkten begünstigt Pferdekrankheiten und zählt zu den Ursachen der Hufrehe. Dadurch entstehen beim Pferd Stoffwechselstörungen die zur Übersäuerung des Organismus beitragen. Wenn Pferde zu viel Wasser trinken bewirkt dies eine Schädigung der Darmflora.

Die Hufrehe zählt zu den am meisten verbreiteten Pferdekrankheiten und ist im Anfangsstadium nicht einfach erkennbar. Die ersten Anzeichen einer Entzündung bestehen in einem leicht geschwollenen Kronrand. Dein Pferd verändert seinen Gang und läuft in kurzen, steifen Schritten. Beim Wenden kannst du dies deutlich sehen. Von einer Hufrehe musst du ausgehen, wenn dein Pferd in der Ruhestellung ständig abwechselnd die Hufe hebt. Auch wenn sich das Tier widerwillig bewegt und den Fuß nicht aufheben möchte, stellt dies ein erstes Anzeichen für eine Erkrankung dar.

 

Pferdekrankheiten – Die Kolik

Die Kolik ist als Magen-Darm Erkrankung auch bei Pferden möglich. Die schmerzhaften Krampfzustände zählen ebenfalls zu den Pferdekrankheiten. Sie können vielerlei Ursachen haben. Wenn dein Pferd ohne ersichtlichen Grund unruhig wird oder flehmt, kannst du an eine Kolik denken. Viele Pferde legen sich dann hin oder versuchen sich zu wälzen. Größere Schmerzen gleicht das Tier mit höherer Unruhe aus. Mit weit aufgerissenen Augen und stoßweisen Atem zeigt dein Pferd dass es erkrankt ist und Hilfe benötigt. Bei einer Kolik kann es auch zu einem Kreislaufversagen kommen. Bevor jedoch der Extremfall eintritt, verweigern die Pferde Futter oder Wasser.

PferdekrankheitenDie Symptome einer Kolik sind allerdings vielschichtig und nicht immer einfach zu interpretieren. Zu den häufigsten Ursachen der Kolik zählt der Darmverschluss, der durch nicht verdautes Futter ausgelöst wird. Auch Pferde können unter Stress leiden, wenn sie psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Das führt zu einer Verkrampfung der Bauchmuskulatur, die dann eine Kolik auslöst. Ein Befall mit Parasiten und fehlende Bewegung gelten ebenfalls als Auslöser für Pferdekoliken. Sie treten häufig bei Wetterwechsel oder im Frühling auf.

 

Pferdekrankheiten – Die Strahlfäule

Als bakterielle Erkrankung der Pferdehufe zählt die Strahlfäule zu den gefürchteten Pferdekrankheiten. Bei dieser Entzündung zersetzen Fäulnisbakterien das weiche Strahlhorn der Hufe. Die Ursache für diese Pferdekrankheit liegt in mangelhafter Hufpflege oder fehlerhafter Haltung. Als erstes Symptom bemerkst du den Fäulnisgeruch, wenn du die Hufe deines Pferdes auskratzt. Im Strahl haben sich Hohlräume gebildet und mit einer schwarzen, schmierigen Masse gefüllt. Häufig beginnt die Erkrankung in der mittleren Strahlfurche und breitet sich anschließend in die seitlichen Strahlfurchen aus. Erfolgt keine Behandlung werden im weiteren Krankheitsverlauf auch die Hornballen befallen. Als Ursache für die Erkrankung mit Strahlfäule gelten die Fäulnisbakterien. Bakterien benötigen für ihre Ausbreitung immer ein feuchtwarmes Milieu.

Ein weiteres Krankheitsrisiko vieler Pferdekrankheiten liegt in einer ungenügenden Hufpflege. Werden die Hufe nicht täglich mit einem speziellen Hufkratzer sorgfältig gereinigt, können sich Bakterien festsetzen. Auch verschmutzte Boxen begünstigen die Ausbreitung von Fäulnisbakterien und können zu zahlreichen Pferdekrankheiten führen. Eine falsche Nagelung des Hufes ist ebenfalls eine Voraussetzung für einige Pferdekrankheiten. Eine Erkrankung mit Strahlfäule wird auch durch mangelnde Bewegung gefördert. Dein Pferd muss regelmäßig bewegt werden und sollte dabei nicht ausschließlich auf weichem Boden laufen.

 

Pferdekrankheiten – Das Sommerekzem

Das Sommerekzem stellt eine allergische Hautkrankheit bei Pferden dar und kann bei bestimmten Rassen vererbt werden. Die allergische Reaktion bezieht sich dabei auf die Speichelflüssigkeit von Stechmücken und anderer stechender Insekten. Körperstellen mit einer senkrecht stehenden Behaarung, wie der Mähnenkamm, die Bauchnaht und die Schweifrübe sind besonders häufig vom Sommerekzem betroffen. Bei Pferderassen, wie Norweger, Friesen und Haflinger tritt das Sommerekzem ebenfalls oft auf. Durch die veränderten Umweltbedingungen, das Halten in offenen Ställen und eine zu reichliche Fütterung in Verbindung mit Bewegungsmangel steigt die Zahl des zu den Pferdekrankheiten zählenden Sommerekzems.

Als erstes Anzeichen eines Sommerekzems lassen sich kleine Pusteln feststellen. Das Pferd scheuert und reibt sich an den befallenen Stellen und fällt durch seine Unruhe auf. Das vermehrte Scheuern bewirkt an den betroffenen Körperstellen einen Haarausfall. Danach bilden sich offene Stellen, die sich entzünden und eitern können. Unschöne Ekzeme können vor allem auch an Kinn und Ohren deines Pferdes auftreten.

 

Pferdekrankheiten - Spat

Als Spat wird eine Sprunggelenks-Erkrankung beim Pferd bezeichnet. Bei dieser Krankheit verknöchert das Sprunggelenk. Dabei kommt es während der Verknöcherungsphase zu akuten Gelenkentzündungen. Die Beweglichkeit des Sprunggelenks nimmt im Verlauf der Erkrankung immer weiter ab. Leidet dein Pferd an Spat, bemerkst du dies an der Lahmheit, die am Anfang immer dann auftritt, wenn sich das Pferd in Bewegung setzen möchte. Bei manchen Pferden machen sich Pferdekrankheiten nicht durch Schmerzen bemerkbar, sondern führt lediglich zu Bewegungseinschränkungen des betroffenen Sprunggelenks.

Einige Pferde schleifen dann mit den Zehen ihrer Hinterhufe über den Boden oder eben unwillig das Bein an weil sie es entlasten möchten. Zu den Auslösern von Pferdekrankheiten wie dem Spat zählt eine Fehlstellung der Hinterbeine, die angeboren ist. Auch falscher oder mangelhafter Beschlag, fehlende Bewegung und ungeeignetes Training können Pferdekrankheiten begünstigen. Falsches Futter, das zu einer Störung der Kalziumaufnahme führt, hat ebenfalls einen Einfluss auf die Entstehung von Pferdekrankheiten.

Pferdekrankheiten – Die Mauke

PferdekrankheitenMauke ist eine bakterielle Hautentzündung in der Fesselbeuge des Pferdes. Von der vor allem in den Wintermonaten auftretenden Krankheit sind meist Pferde mit einem langen Behang betroffen. Besteht eine Vorschädigung der Haut durch Nässe, Urin oder mechanische Irritation kommt es besonders schnell zu einer Entzündung. Zu den ersten Symptomen zählen stark juckende und wunde Hautstellen, die mit einem übelriechenden Sekret gefüllt sind. Im Verlauf der Mauke bilden sich an den betroffenen Stellen meist harte, schorfige Krusten, die jedoch nicht abfallen, sondern im härter und dicker werden. Die Krusten auf den Wunden darfst du diese keinesfalls abkratzen, da die beschädigte Haut ein wahres Sammelbecken für Bakterien darstellt. Unter den Krusten entzündet sich die Haut weiter und dabei entstehen tiefe Löcher.

Die Entzündung würde sich sonst weiter ausbreiten. Mauke erkennst du ebenfalls an den geröteten Stellen, die sich in der Fesselbeuge deines Pferdes bilden. Bei diesen Pferdekrankheiten laufen die Beine deines Pferdes an. Oft gehen die Schwellungen von selbst zurück, wenn sich das Pferd bewegt. Bei einer starken Schwellung spürt das Pferd große Schmerzen. Das kannst du an einem lahmen Gang sehen. Mit einer hygienischen Unterbringung deines Pferdes kannst du derartigen Pferdekrankheiten leicht vorbeugen.

Pferde-Probleme

Strahlfäule – Vorbeugen und Tipps zur Behandlung

Strahlfäule

Strahlfäule - Was ist Strahlfäule bei Pferden?

Bei der Strahlfäule handelt es sich, wie bei der Hufrehe um eine Krankheit, die den Huf des Pferdes befällt. Sollte die Strahlfäule nicht ordnungsgemäß behandelt werden, hat das weitreichende Folgen für den Pferdehuf, deshalb ist es ganz wichtig, dass du die Anzeichen erkennst und sie somit frühzeitig behandeln kannst. Mit unserem Artikel verraten wir Dir die Anzeichen der Strahlfäule, wie du sie behandelst und wie du dieser vorbeugen kannst.

 

Strahlfäule – Wie entsteht Strahlfäule?

Die Strahlfäule ist eine Krankheit des Pferdehufes, die durch Pilze und Bakterien im Huf ausgelöst wird. Das häufigste Bakterium ist dabei das Fusobacterium necrophorum. Die Bakterien und Pilze, die sie auslösen dringen zumeist durch einen Riss oder eine andere äußere Schädigung des Hufes in das Innere hinein und beginnen dort zu arbeiten und den Huf zu zersetzen. Es beginnen sich Spalten, Ritzen, Taschen und Hohlräume im Huf des Pferdes auszubilden, er zerklüftet damit nach und nach. In diesen Deformierungen des Hufes bildet sich eine graue bis schwarze, schmierige und übelriechende Masse. Du fragst dich, wie sich die Strahlfäule verursachenden Schimmelpilze im Huf verbreiten?

Die Schimmelpilze bilden ein ganzes Netzwerk aus Pilzfäden im Huf aus und so verbreitet sie sich im ganzen Huf. Der Hornstrahl des Hufes wird durch die von den Bakterien und Pilzen verursachten Fäulnisprozesse zerstört. Die Strahlfäule beginnt meistens in der mittleren Furche und zerstört dann nach und nach den gesamten Strahl des Pferdes. Sie kann damit schwerwiegende Folgen wie einen Zwanghuf, eine Schädigung der Huflederhaut, Lahmheiten oder im schlimmsten Fall die sogenannt „White Line Disease“ verursachen.

StrahlfäuleEine besonders starke Form der Strahlfäule liegt bei dem sogenannten „White Line Disease“ vor.  Bei dieser Form der Erkrankung der weißen Linie entstehen Fissuren, Risse und Deformierungen in der weißen Linie des Pferdehufes. Die Bakterien und Pilze der Strahlfäule lösen die weiße Linie auf und es kann im gravierendsten Fall zu einer Loslösung beziehungsweise Abspaltung der Hornwand von der Sohle des Hufes kommen. Beim White Line Disease ist hauptsächlich der Schimmelpilz Geotrichum verantwortlich.

 

Strahlfäule – Warum entsteht Strahlfäule?

Du möchtest wissen warum Strahlfäule entsteht? Wir klären dich hier über die Ursachen darüber auf. Hauptursache Nummer Eins ist mangelnde Hygiene. Schlechtes Streu, nasser Stallboden und unregelmäßig gemistete Pferdeboxen sind Gift für gesunde Pferdehufe. In unregelmäßig gemisteten Pferdeboxen zersetzen die Bakterien den dort vorhandenen Kot und Urin der Pferde und beginnen Ammoniak zu produzieren. Dieses flüchtige Gas bindet die dort vorhandene Feuchtigkeit im Einstreu und es entsteht Lauge Salmiakgeist.

Die Lauge Salmiakgeist beginnt dann das Hufhorneiweis zu zersetzen und die Bakterien und Pilze haben ein leichtes Spiel einzudringen. Auch ungenügende Bewegung und die daraus resultierende lange Aufenthaltsdauer des Pferdes in einer nicht regelmäßig gesäuberten Box fördern die Entstehung. Auch eine mangelnde Hufhygiene, wie beispielweise selten gesäuberte Hufe fördert die Entstehung. Unter der Dreckkruste im Huf können sich die, für die Strahlfäule verantwortlichen Pilze und Bakterien ungehindert vermehren und gedeihen prächtig, weil nicht genug Luft an den Huf kommt. Auch eine falsche Bearbeitung des Hufes durch den Hufschmied kann ursächlich für eine Strahlfäule sein, sei es durch zu starkes Ausschneiden des Strahls oder zu lange Trachten. Denke auch daran die Koppel deines Pferdes regelmäßig von Kot zu befreien und sie sauber zu halten.

 

Strahlfäule – Wie behandle ich Strahlfäule beim Pferd?

Pferde mit Strahlfäule müssen auf jeden Fall behandelt werden. Das erste Anzeichen das man als Besitzer eines erkrankten Pferdes feststellt, ist der üble Geruch des Hufes. Solltest du das erste Anzeichen feststellen und gleich mit der Behandlung des betroffenen Hufes beginnen, hast du gute Chancen sie in den Griff zu bekommen. Du solltest dir Gedanken darüber machen, was bei deinem Pferd die Ursache für die Strahlfäule ist und diese konsequent beseitigen. Als erste Maßnahme solltest du den Huf gründlich vom Schmutz befreien. Kratze den Huf ordentlich mit einem Hufkratzer aus und reinige ihn anschließend mit einer festen Bürste und destilliertem Wasser, diese Prozedur solltest du regelmäßig wiederholen. Ein unsauberer Huf ist absolut zu vermeiden. Kontaktiere deinen Hufschmied des Vertrauens, dieser muss das betroffene zerstörte, faulige und mürbe Horn mit einem Hufmesser vollständig entfernen.  

Als nächster Schritt müssen die noch vorhandenen betroffenen Stellen mithilfe eines antiseptischen, desinfizierenden Mittels ausgetrocknet werden. Hierzu eignet sich eine Jodtinktur, wie beispielsweise Povidon-Jod, Holzkohle oder Blaustein. Bitte beachte bei Verwendung von austrocknenden Mitteln, dass diese nur auf den zuvor gesäuberten und getrockneten Huf aufgetragen werden dürfen. Damit die desinfizierenden, antiseptischen Mittel lange genug am Huf einwirken können, ist es sinnvoll Watte damit zu tränken und den Huf damit auszustopfen. Stopfe die Watte so tief in die Furchen, Rissen und Hohlräume, sodass die Watte von außen nicht mehr zu sehen ist. Hierdurch verbleibt sie lange im Huf und kann ihre volle Wirkung entfalten. Um den Huf vor äußere Feuchtigkeit zu schützen, stülpe eine Babywindel über den Huf und befestige diese.

Du willst dem Huf deines Pferdes bei einer Infizierung mit Strahlfäule etwas Gutes tun? Bepinsele den Huf deines Pferdes bitte erst nach Ausheilung mit Hufteer, Huffett oder Huföl, sodass genügend Luft an den Strahl kommt.

StrahlfäuleDenn der Hufteer, das Huffett und auch das Huföl versiegeln den Huf, damit kommt keine Luft mehr an den Huf. Die anaeroben Bakterien, Pilze und Keime bekommen dadurch wieder einen optimalen Lebensraum und  können sich wieder umso stärker vermehren. Dies würde dem Heilungsprozess entgegenstehen und die Bedingungen für die Strahlfäule wieder optimieren. Ein weiteres Mittel bei der Behandlung ist ein Propolis-Produkt, welches ein natürliches Produkt ist, dass von Bienen hergestellt wird, dieses wirkt antibakteriell und antimykotisch.  Das Produkt kannst du über einen ortsansässigen Imker oder auch über das Internet beziehen.

Unterstützend bei der Behandlung der Strahlfäule kannst du auch ein homöopathisches Mittel bei deinem Pferd anwenden. Als Mittel der ersten Wahl sind Kreosotum C30, Mercurius solubilis C30, sowie Silicea C30, Galium aparine Urtinktur, Calendula Urtinktur und Myristica sebifera C6 zu verwenden. Auch ein über den Tierarzt oder im Fachhandel erhältliches Mittel, das verschiedene hochwirksame Inhaltsstoffe, die antibakteriell und austrocknend wirken kann dich im Kampf gegen Strahlfäule unterstützen. Du greifst gerne auf Schüssler Salze zurück? Auch hier findest du die passenden Mittel, die du bei deinem Pferd einsetzen kannst. Als Mittel der Ersten Wahl sind hier Nr. 3 Ferrum phosphoricum und Nr. 11 Silicea zu nennen.

Pferde-Probleme

Kolik – Die meist gefürchtete Pferdekrankheit, wie vorbeugen?

Pferdekrankheiten

Kolik – Die meist gefürchtete Pferdekrankheit

"Kolik" fast jeder Pferdeliebhaber fürchtete dieses Wort. Und das zu Recht: Denn leider müssen die meisten Pferde im Laufe ihres Lebens mindestens einmal die Leiden einer Kolik ertragen. Hufrehe und Koliken sind die häufigste Todesursache bei Pferden. Wenn du für ein Pferd verantwortlich bist, solltest du deshalb über die wichtigsten Fakten einer Kolik informiert sein, um im schlimmsten Fall sofort effektiv handeln zu können. Die gute Nachricht ist, dass die Mehrheit aller Fälle von Koliken mit wenig Hilfe und Aufwand wieder gesunden. Trotzdem ist es wichtig im Zweifelsfall einen Tierarzt hinzuzuziehen, denn es könnte um Leben und Tod gehen. Koliken können sehr viele verschiedene Auslöser haben und oft ist es schwierig die genaue Hauptursache fest zu stellen. Aber du solltest dir Gedanken darüber machen, um erneute Koliken vorzubeugen und das Problem zu beseitigen.

 

Kolik - Definition: Was ist eine Kolik beim Pferd?

Alle Anzeichen auf eine Erkrankung im Magen-Darm Bereich eines Pferdes bezeichnet man als Kolik. Der Begriff bezieht sich dabei nicht auf die Krankheit an sich: Die Kolik selbst bezeichnet nur allgemein Störungen im Verdauungstrakt des Pferdes. Also ein Sammelbegriff für Schmerzen des Pferdes im Magen-Darm Bereich. Leber- und Galle Krankheiten, sowie Schwächen im Bereich der Harn- und Geschlechtsorgane, können verantwortlich sein für Koliken. Koliken können auch Symptome für eine andere lebensbedrohlichen Erkrankung sein. Daher ist es sehr wichtig, einen Tierarzt hinzu zu ziehen, damit dieser Hilft die Ursache zu lokalisieren. Es kann auch sein, dass Pferde, bei einer schweren Kolik in eine Tierklinik eingewiesen werden müssen. Vor allem bei Magen- Darmproblemen ist dann nämlich manchmal eine Operation nötig.

 

Kolik - Warum sind Pferde so anfällig für Koliken?

Der Verdauungstrakt des Pferdes ist für die Ansprüche, die er vollführen soll, ziemlich schlecht geeignet. Deshalb ist eine Kolik keine Seltenheit und tritt sehr häufig auf.
Ein Pferd kann sich nicht erbrechen, wie wir Menschen es tun, wenn wir Probleme mit dem Magen haben. Es kommt hinzu, dass der Pferdemagen relativ klein ist. Zudem ist der Darm der Vierbeiner verhältnismäßig beweglich konstruiert, und das sogenannte Gekröse, an welchem die Gedärme gesichert sind, ist sehr lang. Dadurch können die Därme sich leichter verdrehen oder einklemmen.

 

Kolik - Symptome beim Pferd

KolikDie Vierbeiner spüren Schmerzen, und zeigen Unbehagen. Sie schwitzen, legen sich hin, wälzen sich am Boden, oder stehen ruhig und versuchen durch Strecken des Halses das Unwohlsein zu bekämpfen. Es kann sein, dass sich Dein Pferd relativ ruhig verhält, wenn es eine Kolik hat, aber es ist auch möglich, dass instinktiv nach mehr Bewegung strebt, sobald es das Unbehagen fühlt. Bei sehr schweren Koliken kann es sein, dass dein Pferd sich in merkwürdigen, unüblichen Positionen hinlegt: zum Beispiel auf dem Rücken verharrt. Die Bauchmuskultur ist verkrampft und zieht zusammen. Weitere Symptome sind unruhiges Scharren, das Wenden des Halses und das Schlagen unter den Bauch. Weit geöffnete Augen, Unruhe, stoßweise Atemzüge und trockene Mundschleimhaut sind weitere Anzeichen, die dich in Alarmbereitschaft setzen sollten. Kommt es zu einem Kreislaufversagen deines Pferdes, kühlt der Schweiß auf der Oberfläche der Haut ab. Im Regelfall werden Futter und Wasser Aufnahme verweigert.

 

Achtung:

Jedes Pferd reagiert in gewissem Maße anders. Es müssen nicht bei jedem Pferd alle Symptome auftreten. Es ist auf jeden Fall immer die bessere Entscheidung im Zweifelsfall schnell einen Tierarzt zu kontaktieren. Dieser kann eine sichere Diagnose abgeben und sowohl die Ursachen als auch Sofortmaßnahmen zur Genesung durchführen. Wird eine Kolik nicht angemessen behandelt, kann dies für dein Pferd in sehr kurzer Zeit erst zum Versagen des Kreislaufes führen und folglich zum Tod.

 

Ursachen:

Zu den häufigsten Ursachen für Koliken bei Pferden zählt ein Verschluss des Darms. Meistens ist dabei der Grimmdarm, auch Colon genannt, betroffen.

Ursachen für einen Darmverschluss sind zum Beispiel nicht genügend verdautes Futter. Generell ist ein Futterwechsel oft der Auslöser für eine Kolik. Es können sich Rückstände im Darm festsetzen und dadurch den Transport des Nahrungsbreis blockieren. Ursache kann auch eine Verlagerung des Darms oder ein eingeklemmter, verstrickter Darm sein. Auch wenn der Darm von Parasiten befallen ist, ist eine Kolik als Folge möglich. Zahnprobleme, Verwurmung und Skrotalhernien bei jungen Hengsten zählen ebenfalls zu den Risikofaktoren, die eine Kolik mit verursachen können.

 Pferde-Probleme

Ebenso kann ein Blutgerinnsel (Thrombose), sowie Peritonitis (Bauchfellentzündung), oder eine Verletzungen des Darmes als Nebeneffekte beim Geburtsvorgang bei Stuten eine Kolik als Folge haben.
Oft ist auch Stress der Grund, weshalb Pferde Koliken bekommen. Starke psychische Belastungen, wie es bei langen Transporten beispielsweise der Fall ist. Auch größere Veranstaltungen mit vielen Herausforderungen, wie Turnieren und Wettkämpfe können Koliken zur Folge haben.

Auch Klimawechsel und Wetterumschwung zählen zu den Ursachen. Vor allem im Frühling ist die Gefahr groß. Der Kreislauf der Vierbeiner steht dann vor größeren Herausforderungen und der Darm stellt leichter seine Tätigkeit ein.
Wenn das Pferd nicht regelmäßig und ausreichend bewegt wird, steigert dies das Kolik Risiko. Auch die Umstellung der Reitgewohnheiten kann sich begünstigend für Koliken auswirken.

In Fachkreisen unterscheidet man zwischen einer leichten und einer schweren Kolik:

 

Anzeichen einer leichten Kolik:

Es handelt sich bei deinem Pferd vermutlich um eine leichte Kolik, wenn es mit den vorderen Hufen scharrt und aufstampft. Bei diesen Anzeichen kann es zu wiederholten Blicken in Richtung der eigenen Bauchgegend kommen und auch Beißen und Treten in den Bauch zählen zu den Symptomen der leichten Kolik. Es kann auch sein, dass sich das Pferd so verhält, als wolle es Urin lassen. Generell muss man bei einer leichten Kolik mit starker Unruhe rechnen: das Pferd wechselt ständig zwischen liegen und stehen. Je stärker diese Symptome vorhanden sind, desto fortgeschrittener ist der Zustand der Kolik.

 

Anzeichen einer schweren Kolik:

Bei der schweren Kolik schwitzt das Pferd in der Regel sehr stark. Es wälzt sich im Liegen oder begibt sich in Hundestellung. Es ist oft nicht mehr in der Lage sich selbstständig aufzurichten und zu stehen. Das Pferd atmet sehr hektisch und die Nüstern sind weit. Im gesunden Normal- Zustand atmet ein Pferd acht bis zwanzig Mal pro Minute. Ist die Zahl der Atemzüge deutlich höher, solltest du aufpassen. Auch der Puls ist bei schweren Koliken erhöht. Normal sind ca. 52 Schläge pro Minute. Das Zahnfleisch und die Augen sind meist rot.

 

Wie du eine Kolik vorbeugen kannst

KolikBeobachte dein Pferd und achte besonders auf die Symptome einer, wenn du Veränderungen im Stallalltag vornimmst. Wenn du dein Reitroutine änderst, oder das Futtermittel änderst. Wenn du achtsam bist wirst du schnell merken, wenn dein Pferd Schmerzen hat und kannst sofort einschreiten und eine Kolik verhindern. Du solltest darauf achten, dass dein Pferd sein Futter langsam zu sich nimmt und nur in kleinen Protionen. In der Natur ist ein Pferd deshalb bis zu 18 Stunden am Tag einzig und allein mit der Futtersuche und Aufnahme beschäftigt. Die energiereiche Nahrung, die viele Pferde in Stallhaltung jeden Tag fressen, bekommt ihrem Verdauungssystem oft gar nicht so gut. In freier Wildbahn ernähren sich Pferde natürlicherweise nur von sehr energiearmem Futter wie beispielsweise Gräsern. Dies sind Dinge die du bei der Fütterung deiner Lieblinge berrücksichtigen solltest um ihnen ein langes und gesundes Leben zu gewährleisten.

 

"Erfahre die 5 Hauptursachen für Koliken und wie

Dein Pferd gesund bleibt!"

 

Kolik Ratgeber

 Nur für kurze Zeit 100% GRATIS!

Jetzt informieren!