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Giftpflanzen für Pferde – Tipps zu Giftpflanzen für Pferde

Giftpflanzen für Pferde – Was du darüber wissen solltest

Die Giftpflanzen für Pferde nehmen in der heutigen Zeit immer mehr zu. Aufgrund des klimatischen Wandels gibt es immer mehr davon und sie werden immer hartnäckiger, sowie steigt die Anzahl der verschiedenen Arten. Normalerweise meiden die Tiere die Giftpflanzen für Pferde, doch gerade nach dem langen Winter sehnen sich die Tiere nach frischem Grünfutter. Sie unterscheiden dann oftmals nicht mehr zwischen dem Futter und den Giftpflanzen. Sie sind so gierig, dass sie diese mitfressen.. Auch ein weiterer Grund dafür, dass Giftpflanzen für Pferde mitgefressen werden, sind abgegraßte Koppeln. Die Pferde suchen nach intensiv nach Grünfutter und machen dann oftmals keinen Unterschied mehr zwischen dem Gras und den Giftpflanzen für Pferde. Auch ausgehungerte, kranke oder erschöpfte Pferde können manchmal den Unterschied zwischen bedenkenlosem Futter und Giftpflanzen für Pferde machen.

Auch der verloren gegangene Instinkt unserer domestizierten Pferde führt dazu, dass sie Giftpflanzen für Pferde mitfressen. Freilebende Wildpferde meiden fast immer die Giftpflanzen für Pferde komplett, ihr Instinkt ist nach wie vor noch sehr gut ausgeprägt. Aber auch das Alters und die damit verbundene Erfahrung spielt eine Rolle. Junge Pferde sind noch unerfahren und neugierig und fressen manchmal die Giftpflanzen. Bitte bedenke auch die Qualität des Heu das du deinem Pferd fütterst, denn nach dem Trocknen der Giftpflanzen für Pferde und silieren, können die Tiere sie nicht mehr aussortieren und nehmen diese so zu sich.

Durch den Prozess des Trocknens und Silieren verändern die Giftpflanzen für Pferde ihr Aussehen, Geruch und den Geschmack, dies macht das Erkenne für die Pferde schwierig. Die allermeisten Giftpflanzen verlieren durch das Trocknen nicht ihre Giftigkeit. Du musst wissen, dass viele Pflanzengifte innerhalb kürzester Zeit zum Tod des Pferdes führen, sofern ihm nicht durch den Tierarzt die richtigen Medikamente verabreicht werden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass du dich bei den Giftpflanzen etwas auskennst, damit die Chance besteht, dass du sie erkennst. In unserem Artikel informieren wird dich über die Giftigsten von allen. Solltest du eine Reitbeteiligung haben, so kläre auch sie über diese Pflanzen auf.

 

Giftpflanzen für Pferde – Wie kannst du eine Vergiftung vermeiden

Spat

In unserem Artikel klären wir dich auf, wie du eine Vergiftung deines Pferdes mit Giftpflanzen für Pferde vermeiden kannst. Wichtig ist, dass du dein Pferd nicht an Hecken, Sträuchern oder Bäumen anbindest oder fressen lässt. So kann dein Pferd nämlich ungehindert an den dort vorkommenden Giftpflanzen für Pferde nagen. Wenn dein Pferd Zugang zu Pferdeweiden hat, solltest du diese regelmäßig ablaufen und auf giftige Pflanzen kontrollieren. Wenn du welche findest entferne diese. Bei Ausritten solltest du das Grasen auf unbekannten Wiesen vermeiden, denn zwischen dem Gras könnten sich Giftpflanzen für Pferde befinden und dein Pferd wird diese eventuell fressen. Wenn du in der näheren Umgebung des Stalls oder der Koppeln Pflanzen entdeckst und du dir unsicher bist, verständige den Tierarzt.

 

Giftpflanzen für Pferde – Wie du eine Vergiftung feststellst

Sollte dein Pferd Giftpflanzen gefressen haben, äußern sich die Symptome entweder direkt, nach Stunden oder manchmal auch erst nach Tagen. Die ersten Anzeichen für eine Vergiftung mit Giftpflanzen für Pferde können Schweißausbrüche, Unruhe, Durst und erweiterte Pupillen sein. Auch vermehrtes Speicheln und einhergehend mit Schluckbeschwerden sind erste Anzeichen einer Vergiftung. Die Körpertemperatur erhöht sich oder sinkt ab. Die Gifte wirken sich auf den Kreislauf aus, sie verändern den Herzschlag, führen zu Verdauungsstörungen. Das Pferd hat Bewegungsstörungen und Muskelschwäche. Es können sich aufgrund der Vergiftung Ödeme bilden und Hautveränderungen auftreten.

 

Giftpflanzen für Pferde – Die sieben giftigsten Pflanzen für Pferde

Hier stellen wir dir die Giftpflanzen für Pferde vor und ihre Auswirkungen auf dein Pferd. Der Buchsbaum gehört zu einer der sieben giftigsten Giftpflanzen für Pferde. Er ist ein Ziergewächs, der in Südwesteuropa, Mitteleuropa, Nordafrika, sowie Westasien vorkommt. Er ist in all seinen Teilen giftig. Frisst dein Pferd an einem Buchsbaum führt dies zu schweren Nervenschäden, schweren Koliken und starken Schädigung des Nervensystems. Dadurch bedingt kommt es zu Herz- und Atemstillstand. Eine weitere Giftpflanze für Pferde ist die Eibe. Es gibt zehn Arten davon, jedoch kommt in Europa nur die Europäische Eibe vor. Die Eibe wächst hauptsächlich am Waldrand. Sie enthält den sehr giftigen Inhaltsstoff Taxin. Sie sollte nicht mit der ungefährlichen Tanne oder Fichte verwechselt werden, man erkennt sie an den roten Früchten. Die Eibe ist eine von den absolut tödlichen Giftpflanzen für Pferde. Sie führt beim Pferd zum Herzstillstand.

 

Giftpflanzen für PferdeDer rote Fingerhut zählt ebenfalls zu einer der giftigsten Giftpflanzen für Pferde, die auch im getrockneten Zustand nicht ihre Giftigkeit verliert. Frisst dein Pferd roten Fingerhut, so führt dies zu starkem Schwitzen und Herzrhythmusstörungen und endet in einem Herzstillstand. Der Goldregen ist eine der weiteren Giftpflanzen für Pferde. Er ist ein Ziergewächs und kommt dadurch oftmals in Gärten vor.  Zweihundert Gramm dieser Pflanze reichen um dein Pferd vollständig zu vergiften. Vergiftungsanzeichen sind schneller, hastiger Atem, verstärkter Speichelfluss beim Pferd, sowie Krämpfe und Durchfall. Das gravierendste jedoch ist, dass es durch die Vergiftung zu einer Atemlähmung kommt.

Sollte dein Pferd von Herbstzeitlosen fressen, musst du wissen, dass dies eine weitere Giftpflanzen für Pferde ist. Sie ist weit verbreitet und dabei giftig für Mensch und Tier. Ihr Gift wird in der Medizin und Pflanzenzucht eingesetzt. Sie wächst vor allem in feuchten Wiesen oder am sonnigen Waldrand. Sie gehört zu den Giftpflanzen die ihre Giftigkeit durch den Trockenvorgang nicht verlieren. Wenn dein Pferd Herbstzeitlose frisst, führt dies zu starkem Schwitzen, Krämpfe, Kolik mit blutigem Durchfall. Letztendlich führt es zur Atemlähmung- bzw. Atemstillstand.

Die Tollkirsche ist eine Gattung aus der Familie der Nachtschattengewächse und zählt ebenfalls zu den Giftpflanzen für Pferde. In Europa ist die einzig heimische Art die schwarze Tollkirsche. Die gesamte Pflanze enthält eine große Menge an Alkaloiden, die sehr schädlich für dein Pferd sind. 125 Gramm der Pflanze reichen aus, um dein Pferd zu vergiften. Es wird stark Schwitzen,  bekommt heftigsten Koliken und wird an Kreislaufversagen versterben.

Der Wasserschierling zählt ebenfalls zu den Giftpflanzen für Pferde. Er wächst hauptsächlich an Bachufern, in Sumpfgebieten, an Teichrändern, Seen, Tümpel oder Gräben. Der Wasserschierling ist hochgiftig, alle Pflanzenteile sind giftig und zehn Gramm reichen aus um dein Pferd zu vergiften. Es führt zu Gleichgewichtsstörungen und Atemlähmung.

 

Pferdehaltung – Konzepte der Pferdehaltung

Pferdehaltung

Pferdehaltung – Allgemeine Informationen zur Pferdehaltung

Du möchtest dir Pferde kaufen? Dann solltest du dir vorab Gedanken über die Pferdehaltung machen. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass es verschiedene Konzepte der Pferdehaltung gibt. Du musst dir im Klaren werden, was für dich und dein Pferd das passende Konzept ist. Jedes Konzept der Pferdehaltung hat seine Vor- und Nachteile. Wir stellen dir in unserem Artikel die verschiedene Pferdehaltung vor. Grundsätzlich sollte man aber egal bei welcher Haltungsform des Pferdes sich darüber im Klaren sein, dass das Tier „Pferd“ spezielle Anforderungen an die Haltungsbedingungen und seine Umwelt stellt. Diese sind wichtig für sein Wohlbefinden, sowie seine Gesunderhaltung. Bei jeder Pferdehaltung sollten die Pferde ausreichend Kontakt zu anderen Artgenossen haben, denn dies ist sehr wichtig für ihr Sozialverhalten. Denke daran das Pferde Herdentiere sind.

Pferde, die in Isolation gehalten werden können an psychischen Erkrankungen leiden wie zum Beispiel Koppen, Weben oder aggressives Verhalten. Des Weiteren sollte eine ausreichende Fütterung mit sauberem, trockenem, möglichst staubfreiem Heu erfolgen. Nach Möglichkeit sollte dein Pferd 24 Stunden Zugang zu frischem Heu und natürlich zu frischem Wasser haben. Dies beugt Magengeschwüren, sowie Magenschleimhautentzündungen vor. Zudem hilft es deinem Pferd gegen Langeweile und hält es somit geistig fit. Auch die Sauberkeit der Unterkunft ist ein sehr wichtiger Aspekt. Sollten die Pferde in einer nicht sauberen Umgebung gehalten werden kann dies zu Huffäule und Mauke führen. Egal für welche Form der Pferdehaltung du dich entscheidest, achte darauf das es deinem Pferd gut geht und seine Grundbedürfnisse gestillt werden.

 

Pferdehaltung – Die klassische Boxenhaltung

Bei der Pferdehaltung in der Box lässt es sich unterscheiden in eine reine Boxenhaltung und in eine Boxenhaltung kombiniert mit Freilauf auf Weiden, Paddock oder Koppeln. Für das Pferd ist eine Pferdehaltung in der Box kombiniert mit dem Freilauf am Artgerechtesten. Denn Pferde sind Tiere, die die freie Bewegung benötigen um psychisch und physisch gesund zu bleiben. Solltest du dein Pferd in der reinen Boxenhaltung halten, bitte achte darauf das die Box eine ausreichende Größe hat, sowie ein Zugang zu frischem Heu und Wasser. Sei dir im Klaren darüber, dass du dein Pferd täglich beschäftigen solltest, damit es nicht Tag und Nacht alleine in der Box verbringt.

PferdehaltungSorge dafür, dass die Box täglich frisches Einstreu erhält, damit dein Pferd in einer sauberen Umgebung steht. Wichtig ist auch, dass die Lichtverhältnisse ausreichen. Es sollte genügend Licht in die Box fallen. Möchtest du die Pferdehaltung in einer Box mit Auslauf kombinieren, dann sollte dein Pferd den Zugang zu einer Weide oder Paddock haben. Es kann dann dadurch frei entscheiden, ob es sich in der Box oder außerhalb der Box aufhalten möchte. Für die Box gilt das gleiche wie bei der reinen Boxenhaltung. Die Auslaufmöglichkeiten solltest du auf jeden Fall auch sauber halten und sie sollten so gesichert sein, dass dein Pferd nicht ausbüchsen, sowie sich verletzen kann.

 

Pferdehaltung – Pferdehaltung im Offenstall

Solltest du die Pferdehaltung im Offenstall wählen, dann solltest du auch hier einige Punkte beachten. Dein Pferd solltest du nicht alleine in einem Offenstall halten, da wie oben bereits erwähnt Pferde Herdentiere sind. Auch hier ist die ausreichende Fütterung mit Heu und der Zugang zu sauberem Wasser 24 Stunden am Tag zu gewährleisten. Im Idealfall sollten die Pferde eine große Unterstellmöglichkeit besitzen, die sie vor den Witterungsverhältnissen, wie Regen und Sonne bei Bedarf schützt. Wichtig ist auch hier, dass der Auslauf sauber gehalten wird. Denn auch bei der Haltung im Offenstall können Pferdekrankheiten, wie Mauke, Huf- und Strahlfäule, Hufrehe drohen. Die Pferdehaltung im Offenstall ist als eine der artgerechtesten Haltungen hervorzuheben. Die Pferde können hier ungestört ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen, sowie ihr Sozialverhalten und Herdentrieb befriedigen. Auch das natürliche Verhaltensrepertoire in Bezug auf das Fress- und Trinkverhalten kann im Offenstall ungehindert von den Pferden ausgelebt werden.

PferdehaltungAuch die natürliche Körperpflege, wie Scheuern und Wälzen können die Pferde bei der Pferdehaltung im Offenstall vornehmen. Jedes Pferd jeder Rasse kann im Offenstall gehalten werden. Bei Bedarf kann der Besitzer je nach Witterungsverhältnissen und Temperatur das Pferd eindecken oder nicht. Es ist bei der Pferdehaltung im Offenstall jedoch meist für den Besitzer etwas zeitintensiver, da die Ausläufe selbst sauber gehalten werden müssen. Und auch für eine Sicherung der Pferde mit ausbruchssicheren Weidenzäunen ist zu sorgen. Hierfür eignet sich in der Pferdehaltung Breitbänder und spezielle Zaundrähte für Pferde.  Und auch im Winter muss das Wasser kontrolliert werden, da hier die Gefahr besteht, dass die Tränken einfrieren können.  Über die Sommermonate werden die Pferde häufig auf Graskoppeln untergebracht, auf denen sie 24 Stunden als Herde zusammen stehen können.

 

Pferdehaltung – Die Pferdehaltung im Aktiv-Stall

Du hast dich entschieden die Pferdehaltung in einem Aktiv-Stall auszuführen. Dann erklären wir dir, worauf es dabei ankommt. Die Haltung im Aktivstall wurde in den Jahren 2000 und 2001 entwickelt. Die Pferdehaltung im Aktiv-Stall hat viele Vorteile für dich und dein Pferd. Im Aktivstall wird versucht, eine möglichst naturgetreue und artgerechte Haltung des Pferdes zu imitieren. Im Aktiv-Stall werden oftmals mehrere Pferde in einer kleinen Herde zusammen auf einer eingezäunten Fläche gehalten. Dies soll die natürliche Herde in der freien Wildbahn imitieren und dem Herdentrieb der Pferde gerecht werden.

PferdehaltungPferde in Aktiv-Ställen haben elektronische Chips, sei es als Transponder oder in einem Halsband, die den Zugang zu Kraftfutter und Heu freigeben. Das Pferd kann sich somit, an die vorgesehenen Futterplätze begeben und dort von sich aus mithilfe des Chips die Futterabgabe steuern. Die speziellen Futterstationen erkennen die einzelnen Chips des jeweiligen Pferdes, somit bekommt jedes Pferd sein individuelles Futter zugeteilt.

Vorteilhaft für dein Pferd bei der Pferdehaltung im Aktiv-Stall ist, dass die erzwungenen Futterpausen vermieden werden. Futterpausen haben den gesundheitlichen Vorteil, dass beispielsweise Magengeschwüren vorgebeugt wird. Die Steuerung der Futterabgabe über die Chips der Pferde funktioniert für das Rau- und Kraftfutter. Bei der Pferdehaltung im Aktiv-Stall sollten alle sogenannten Funktionsbereiche, wie Liegebereich, Tränken, Futterstationen für Kraftfutter und Rauhfutter möglichst weit voneinander entfernt liegen. Die Pferde werden motiviert sich mehr zu bewegen. Und es führt auch zwangsläufig zu mehr Bewegung, da sie die einzelnen Stationen durch mehr Bewegung erreichen müssen. Die Mehrbewegung innerhalb des Aktiv-Stalls wirken sich positiv auf die Verdauungsorgane, den Bewegungsapparat (Bänder, Sehnen, Muskeln) und die Psyche der Pferde aus.

Kaltblüter – Wichtige Informationen zum Kaltblut

Kaltblüter

Kaltblüter – Was sind Kaltblüter?

Als Kaltblüter werden schwere europäische Pferde bezeichnet, die ein hohes Körpergewicht und ein ruhiges Temperament haben. Die Bezeichnung Kaltblüter bezieht sich dabei auf Interieur und Exterieur des Pferdes und nicht auf dessen Körpertemperatur. Kaltblüter haben die gleiche Körpertemperatur wie Warmblüter. Heutzutage sind Kaltblüter nicht so häufig vertreten, manche Rassen sind derzeit bereits gefährdet. In vergangenen Zeiten waren Kaltblüter weit verbreitet und überall bekannt.  Kaltblüter wurden in der früheren Zeit häufig als Zugpferde und Arbeitspferde, sowie als Pferde in der Industrie eingesetzt.  

Die Bezeichnung Kaltblüter ist dabei nur eine Bezeichnung der Oberkategorie, denn es gibt eine Vielzahl an Pferderassen die sich dieser Kategorie zuordnen lassen. Der größte Vertreter der Kaltblüter ist das Shire Horse, das eine Größe von über zwei Metern Stockmaß erreichen kann und einem Gewicht von bis zu 1.500 Kilogramm.  Vom äußeren Erscheinungsbild lässt sich sagen, dass Kaltblüter oft einen derben Kopf und meist eine Ramsnase haben und eine stark bemuskelte Kruppe. Der Hals wirkt stark und es hat große und flache Hufe, sowie einen Kötenbehang. Vom Charakter her sind Kaltblüter ruhige und Arbeitswillige Pferde, die nichts so schnell aus der Ruhe bringt, sie sind damit gutmütig, gelehrig und robust.

 

Kaltblüter – Wo sind sie heute zu finden?

KaltblüterDu willst dir Pferde kaufen? Heute sind Kaltblüter beispielsweise auf Volksfesten zu bewundern, wenn sie die Festwägen der Brauereien ziehen. Ein weiteres Einsatzgebiet der Kaltblüter ist die Freizeitreiterei. Kaltblüter sind ausgesprochen gute Begleiter im Gelände, ihr gelassenes Wesen macht sie zu einem angehnehmen Partner. Sie zeigen ein starkes Nervenkostüm und sind robust in der Haltung. Aber auch in der Dressur sind einige Kaltblüter vertreten, auch hier ist es möglich tolle Ziele zu erreichen.

 

Kaltblüter – Welche Pferderassen zählen dazu?

Zu den Kaltblütern zählen unter anderem folgende Rassen, die wir dir in unserem Artikel etwas näher beschreiben wollen, damit du einen kleinen Einblick in die Welt der Kaltblüter bekommst.

Als erster Vertreter der Kaltblüter zeigen wir dir den Clydesdale. Der Kaltblüter Clydesdale ist ein freundliches, spritziges, aktives Pferd trotz seines großen Kalibers. Er ist ein energiegeladener Kaltblüter mit hohen Gängen und kann damit bis zu einer Tonne wiegen. Er ist ein Arbeitspferd, dass früher im Ackerbau eingesetzt wurde und dessen Wurzeln bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen. Heutzutage ist das Clydesdale ein einmalig elegantes Reitpferd, dass hauptsächlich in Kanada, der USA und in Australien verbreitet ist. Mit der Einzüchtung von Vollblut ist das Clydesdale ein tolles Spring- und Geländepferd. Der Clydesdale ist ein großes, kraftvolles und imposantes Pferd, er hat einen feinen Kopf und einen gebogenen Hals. Das Stockmaß beträgt um 1, 68m.

Als nächsten Vertreter zeigen wir dir das Shire Horse, es ist ein aufmerksames Pferd dessen Bewegungen elegant wirken. Ausgewachse Pferde dieser Rasse wiegen mehr als eine Tonne und sie sind sehr langlebig. Das Shire Horse hat ein Stockmaß von 1,65 bis 1,83m. Es hat einen langen, schmalen Kopf, einen gebogenen Hals das auf einer schrägen Schulter sitzt. Sein Rücken ist kurz und stark. Die Hauptfarbe der Shire Horse ist schwarz, es werden aber auch Braune und Schimmel akzeptiert. In der früheren Zeit wurden die Kaltblüter als Schlachtrosse der Ritter eingesetzt, in England wurden sie bis Ende des Zweiten Weltkriegs für Schwertransporte in der Stadt und auf dem Land genutzt, heute sind sie häufig als Showpferde aufgrund ihrer imposanten Größe zu bewundern und als Reklamepferde.

Der Suffolk Punch ist ein weiteres Pferd das der Kategorie Kaltblüter angehört und ist das älteste britische Kaltblut. Sie dienten in der früheren Zeit häufig als Kutschpferde, die gekreuzt mit Trabpferden noch schnellere Fahrpferde wurden. Das Suffolk beeinflusste die Kaltblutzuchten in Europa und auch heute werden sie noch als Veredler eingesetzt. Heute werden sie hauptsächlich auf Ausstellungen und in Wettbewerben gezeigt, die Suffolks wiegen rund eine Tonne und haben einen feinen Kopf, der auf einem gebogenen Hals auf breiter Brust aufsitzt. Sie haben einen großen Bauchdurchmesser mit einem Gurtumfang von rund 2m und besitzen keinen Kötenbehang. Das Suffolk ist ein ausdauerndes, freundliches Pferd, dass anpassungsfähig, leichtfuttrig und langlebig ist. Die Gänge sind schwungvoll und der Trab hat damit eine erwähnenswerte Leichtigkeit.

KaltblüterDas Höllandische Kaltblut ist eine relativ junge Kaltblutrasse die bis ins Jahre 1914 zurückführt. Heute sieht man die Pferde oft auf Shows und landwirtschaftlichen Ausstellungen, sie werden als Brauereipferde eingesetzt und als Fleischlieferanten gezüchtet. Es ist groß und stark, der Kopf hat ein gerades Profil, sein Hals ist kurz und dick und es hat einen starken Kötenbehang. In den Niederlanden wird sein schweif kupiert aber in Deutschland ist dies verboten. Hauptfarben sind Braune, Füchse, Falben, Schimmel und Rappen. Das Holländische Kaltblut ist ein sanftes, williges Pferd mit einem großen Leistungswillen, dass  leichtfuttrig und zäh in der Haltung ist. Es ist langlebig und wird oftmals über 30 Jahre alt, sein Stockmaß beträgt um 1,70m.

Kaltblüter - Die Vertreter

Ein weiteres Kaltblut ist der Brabanter, auch bekannt unter dem Namen Belgisches Kaltblut. Im Mittelalter war es ein Kriegspferd, heutzutage werden sie hauptsächlich als Schlachtpferde gezüchtet während sie in den USA noch als landwirtschaftliche Pferde eingesetzt werden. Der Brabanter ist ein williges Arbeitspferd mit viel Geduld. Er ist ein untersetztes Pferd, das stark bemuskelt ist. Der Kopf ist kurz, breit und flach und die Pferde haben eine freundliche Ausstrahlung.  Sie erreichen ein Stockmaß zwischen 1,57m bis 1, 73m.

Ein weiterer Vertreter ist der Ardenner. Er gehört zu den ältesten Rassen überhaupt, Pferde ähnlicher Art gab es bereits vor 2000 Jahren. Tragischerweise starb die Rasse während des Zweiten Weltkriegs beinahe aus. Die Ardenner wurden in der Land- und Forstwirtschaft eingesetzt, sowie für schwere Arbeiten, werden aber auch geritten. Heute werden die Pferde aber auch als Fleischlieferanten gezüchtet. Dennoch geht der Bestand bedauerlicherweise zurück.  Der Ardenner ist ein stämmiges und kompaktes Pferd, sein Hals ist dick und gebogen und der Kopf hat ein gerades Profil. Die Hauptfarben sind Schimmel, Rotschimmel, Füchse und Braune. Der Ardenner ist ein robustes Pferd das aufgrund der Einzüchtung von arabischem Blut viel Schwung hat, sowie ein williges Pferd, dass auch unter schweren Bedingungen gut leben kann. Es ist sanft, freundlich und unproblematisch in der Haltung.

Der Noriker gehört zu den ältesten Pferderassen in Europa, das seinen Bestand seit 2000 Jahren hat. Sie sind sehr anpassungsfähige Tiere und haben eine unverwechselbare Fellfarbe. Dunkle Füchse mit hellem, langem und weichem Behang machen sie zu wunderschönen Pferden. Ihr Körper ist kompakt  und stark und mit einem leichten Kötenbehang. Der Noriker ist ein williges, anpassungsfähiges, geschmeidiges, starkes und hübsches Kaltblüter Pferd mit einem Stockmaß zwischen 1,63m und 1,73m.

Pferde-Probleme

Pferdemarkt – Online/Offline? Wo findest Du dein Pferd?

Pferdemarkt

Pferdemarkt - Auf was du achten solltest

Jeder Reiter hegt früher oder später den Wunsch, sich ein eigenes Pferd anzuschaffen. Auch wenn das nötige Kleingeld vielleicht vorhanden ist, gestaltet sich die Suche nach dem eigenen Pferd meistens doch etwas schwieriger. Vor allem tauchen sehr schnell die Fragen auf, wo ein gesundes Pferd risikolos erworben werden kann und vor allem, welcher Pferdehändler auch seriös ist. Anlaufstellen gibt es hier natürlich viele. Diese reichen vom regionalen Pferdemarkt bis hin zum Züchter.

Auch online werden dir schon zahlreiche Pferdemärkte geboten. Hier finden sich nahezu überall Vorteile als auch Nachteile, weshalb du manchmal vielleicht Kompromisse eingehen musst, um für dich den besten Ort, für deinen Pferdekauf ermitteln zu können. Überall können sich natürliche schwarze Schafe tummeln, welche auch nicht gleich auf Anhieb, als solche erkannt werden. Seriös gespieltes Auftreten gehört oft zu deren Spezialtalenten und der Pferdeauf macht hinterher mehr Frust als Lust. Damit du bei der Suche nach deinem Traumpferd keine bösen Erfahrungen machen musst, verraten wir dir, wo du sehr gut Pferde kaufen kannst, auf was du achten musst, wenn du ein Pferd vom Pferdemarkt kaufst und ob du ein Pferd lieber beim Züchter oder auf dem Pferdemarkt kaufen solltest.

 

Ist der Pferdemarkt eine sichere Adresse für den Pferdekauf?

PferdemarktMöchtest du z.B einen Isländer kaufen, gibt es viele Adressen, an die du dich wenden kannst. Die bekanntesten Anlaufstellen sind Züchter, ein Pferdemarkt online oder regional, der Schlachter oder private Anbieter. Die beste Adresse ist natürlich direkt der Fachmann, sprich, Züchter. Diese Pferde kosten aber meistens hohe Summen, während beispielsweise auf dem Pferdemarkt der Anschaffungspreis niedriger liegt. Außerdem kann es von Vorteil sein, wenn du den Verkäufer persönlich kennst, da er beispielsweise auf dem Stall kommt, wo du vielleicht eine Reitbeteiligung hattest. Im Folgenden verraten wir dir die unterschiedlichsten Anlaufstellen, wenn du ein Pferd kaufen möchtest.

 

Der Züchter

Ein Pferdezüchter bringt meistens jahrelange Erfahrung mit sich und weiß oft bescheid darüber, welches Pferd zu dir passen könnte. Sie kennen die Abstammung ihrer Pferde und haben diese mit ausgebildet sowie erzogen, weshalb sie bestens über ihre Verkaufspferde bescheid wissen. Als Interessent hast du hier in der Regel die Möglichkeit, das Muttertier zu sehen. Ebenso kannst du dir ein Bild davon machen, wie und vor allem wo dein vielleicht zukünftiger Partner aufgewachsen ist. Allerdings bekommst du keine Garantie, dass du hier ein bereits gerittenes Pferd erwerben kannst. Dafür hast du aber den Vorteil, wenn du eine bestimmte Rasse suchst, kannst du dich direkt an einen entsprechenden Rassezüchter wenden.

 

Der Pferdehändler

Bei einem Pferdehändler herrscht oft ein reger Besucheransturm. Verkaufspferde sind oft noch nicht lange am Hof und der Pferdehändler kennt kaum die Pferde noch ihre Geschichte. Über den Charakter sowie die aktuelle Ausbildung wirst du hier also kaum eine Auskunft bekommen. War das Pferd vorher nicht in guten Händen, musst du dich auf mögliche Probleme. Wenn du Pech hast, kann das Pferd unter einer Psychose leiden, die sich eventuell nicht mehr korrigieren lässt.

 

Der Ausbildungsstall

Die Entscheidung, ein Pferd in einem guten Ausbildungsstall zu kaufen, ist generell sehr gut, denn bevor die Pferde verkauft werden können, werden diese angeritten oder Korrektur geritten. Bei seriösen Ausbildungsstellen haben hast du also meistens die Gewissheit, ein Pferd zu bekommen, was das entsprechende Geld auch wert ist. Oftmals waren die Pferde sogar schon auf einem Turnier oder auf einem Wettkampf vorgestellt. In einem Ausbildungsstall kannst du dich ausführlich beraten lassen und im Normalfall ist es sogar möglich, ein potenzielles Pferd Probe zu reiten. Nimmst du dir etwas Zeit, kannst du die Reiter sogar beim Reittraining beobachten und dir eventuell ein Bild darüber verschaffen, ob alles seriös ist.

Pferde-Probleme

 

Privater Verkäufer

Kaufst du ein Pferd privat, kannst du oft günstig davonkommen. Hier hat sich oft die private Lebenssituation geändert, weshalb Pferde oft sehr günstig verkauft werden. Entscheidest du dich jedoch für ein Pferd, vom privaten Pferdemarkt, solltest du unbedingt fachkundig sein oder eine zweite Person mitnehmen, die es ist. Ein weiterer Vorteil beim privaten Pferdemarkt besteht darin, dass die Besitzer ihr Pferd, den Ausbildungsstand, sowie den Charakter und die Vergangenheit als auch Unarten kennen. Du kannst hier also möglichst viel Info über dein mögliches Traumpferd bekommen.

 

Der Gnadenhof

PferdemarktViele Reiter hegen mit dem Pferdekauf auch den Wunsch, ein Pferd aus einer schlimmen Not zu befreien. Auf einem Gnadenhof findest du oft Pferde, die aufgrund einer Notsituation zu vermitteln sind. Hier solltest du dir aber klar darüber sein, dass diese Pferde oft aus schlechter Haltung stammen, traumatisiert sind und somit eine erfahrene Hand benötigen. Diese Pferde werden oft sehr preiswert beziehungsweise gegen eine Schutzgebühr abgegeben. Gnadenhofbetreiber sollten dir etwas zur Geschichte des Pferdes erzählen können.

 

Der Pferdemarkt

Auf einem Pferdemarkt geht es oft zügig her und es wird dir kaum Zeit geboten, dir dein Traumpferd richtig anzusehen. Auch ein Proberitt wird dir hier meistens nicht geboten. Natürlich ist nicht jeder Pferdemarkt unseriös, aber um einen guten Pferdemarkt finden zu können, musst du dich dennoch erst mal auf die Suche machen, sonst kannst du schnell die Katze im Sack kaufen.

 

Pferdemarkt - Was darf ein Pferd dort kosten?

Meistens wird der Preis von Angebot und Nachfrage bestimmt. Generell kostet aber ein Pferd mit Ausbildungsstand S oder M deutlich mehr, als ein reines Freizeitpferd. Hier sind Preise von 1000 Euro möglich, aber auch Preise, die in den 6-stelligen Bereich gehen. Elitepferde können sogar im Millionenbereich liegen, wobei Pferde deren Preisklasse wirklich nur beim Fachmann erworben werden sollten. Bedenke aber auch, dass du auf Abstammung und Papieren nicht reiten kannst. Letztendlich wird der Verkaufspreis vom Ausbildungsstand, Rasse sowie Gesundheitszustand bestimmt und natürlich davon, was du bereit bist, für dein Pferd auszugeben.

 

Der Schlachter

Möchtest du ein Pferd vor dem Schlachten retten, kannst du dir dein Pferd direkt beim Schlachter kaufen. Hier solltest du dich aber vorher darüber informieren, ob der Schlachter auch seriös ist. Viele Pferde landen beim Schlachter, der sie nicht gesund sind und oft sogar nicht mehr oder nur bedingt reitbar. Daher solltest du unbedingt einen Tierarzt mitnehmen. Auch hier wird du jedoch nichts über das vorherige Leben des Pferdes erfahren. Hier ist es vor allem wichtig, sich nicht zu Mitleidskäufen überreden zu lassen. Fohlen können hier hingegen oft sehr günstig erworben werden. Der Preis des Pferdes geht hier nicht nach Leistungsstand oder Rasse, sondern nach Gewicht.

 

Pferdemarkt online

Möchtest du auf dem online Pferdemarkt ein Pferd kaufen, siehst du dein Pferd zwar nicht direkt vor Ort, kannst aber dennoch schon mal eine gute Vorauswahl treffen. Verschiedene Pferdemarkt-Portale stellen hier eine Verbindung zwischen Käufer, Züchter und Händlern aus aller Welt her, wodurch die Chancen auf das passende Pferd steigen. Vorher solltest du dir aber die unterschiedlichsten Pferdemarkt-Portale ansehen, da sie eine effektive Orientierung bieten. Du bekommst hier eine gute Preistransparenz geboten und sparst es dir, kilometerweit von einem Pferdemarkt zum nächsten zu fahren. Den Kauf selber solltest du natürlich dennoch vorOrt abschließen, denn egal wie seriös Verkaufsanzeige und Verkäufer auf dich wirken, gibt es dennoch immer wieder schwarze Schafe darunter. Ein Pferd zu kaufen, ohne es vorher in Augenschein genommen zu haben, sollte also nicht in Frage kommen.

Bekannte Pferdemarkt-Portale
- rimondo
- ehorses
- pferdemarkt24
- pferdekauf.de

Woran erkennst du einen seriösen Pferdeverkäufer auf dem Pferdemarkt?

PferdemarktEin wichtiger Punkt, woran du einen seriösen Pferdeverkäufer erkennen kannst, ist der, dass er dich niemals zu einem Kauf drängen wird. Außerdem wird der Verkäufer dir das Probereiten ermöglichen, was bei Unsicherheit auch mehrmals möglich ist. Natürlich darfst du auch mehrere Pferde Probe reiten, wenn du dich nicht entscheiden kannst. Sollte eine Ankaufsuntersuchung vom Verkäufer ausgeredet werden, solltest du unbedingt die Finger vom Pferd lassen. Selbstverständlich sollte es dir auch möglich sein, dass Pferd zu satteln und zu putzen. Auch die Person deines Vertrauens sollte ohne Einwand mit auf das Gelände dürfen.

 

Wo finde ich Adressen für einen guten Pferdemarkt?

Möchtest du dich auf die Suche nach einem seriösen und lohnenswerten Pferdemarkt machen, hast du viele Möglichkeiten. Adressen von verschiedenen online Pferdemärkten haben wir dir oben ja schon genannt. Natürlich findest du generell im Internet zahlreiche Adressen für einen Pferdemarkt. Aber auch Züchter oder Händler werden dir Auskunft über aktuelle Termine geben. Es kommt natürlich auch immer darauf an, wie weit du fahren möchtest. Abschließend stellen wir dir noch einige Adressen für einen guten Pferdemarkt vor.

Pferdemarkt Adressen und Termine
- havelberg.de/de/havelberger-pferdemarkt.html
- rvpl.de/html/prumer_pferdemarkt.html
- beerfelder-pferdemarkt.de/

 

Pferdemarkt Fazit

Bevor du ein Pferd vom Pferdemarkt kaufst, sollte das gut überlegt sein, da ein Pferd eine verantwortungsvolle Aufgabe ist. Vor dem Kauf solltest du Pferdemarkt, Besitzer sowie Pferd genauestens prüfen. Pferde vom Pferdemarkt oder online Pferdemarkt sind oft günstig und können ebenso liebenswert und lernwillig sein, wie ein Pferd vom Züchter, daher spricht nicht unbedingt etwas gegen ein Pferd vom Pferdemarkt. Beachtest du unsere Punkte, wirst du mit Sicherheit den passenden Pferdemarkt für dich finden, wo du deinen zukünftigen Partner kaufen kannst. Einige Pferdemarkt Adressen haben wir dir ja schon vorgestellt.

Pferde-Probleme

 

Pferde – Die Geschichte und Einsatz unserer Vierbeiner

Pferde

Pferde - Wie alles begann

In den Anfängen der Pferde wurden diese hauptsächlich als Nahrung gejagt und mit Fallen gefangen. Später dann wurden sie ähnlich wie Schafe oder Ziegen in Pferchen gehalten und dort gefüttert und getränkt. Weibliche Tiere wurden vielerorts auch gemolken und ihre Milch getrunken oder anderweitig verarbeitet. Bereits zu diesen Zeiten beeindruckten die Tiere die Menschen, durch ihre Größe und Wildheit und da sie eine große Stärke ausstrahlten. In einigen Gegenden wurden vor allem die Schimmel als heilige Tiere gehalten und verehrt.

Bereits seit etwa 4000 vor Chr. wurden Pferde bereits als Haustiere gehalten. Hier waren die Einsatzzwecke der Tiere das Reiten, da sie es den Menschen ermöglichte, sich schneller und auch weiter fortzubewegen. Etwa 1000 Jahre später fand man die Pferde auch als Haustiere in Mitteleuropa. Im Laufe der Zeit entdeckte man die Kraft, die in Pferden steckt und begann, diese Kraft gezielt einzusetzen. So wurden sie zum Transport von Waren eingesetzt, zum Bestellen des Ackers und dazu, um auch weitere Strecken in kurzer Zeit zurücklegen zu können. Mit den Pferden fand man jahrelange Begleiter der Menschen und sie taten viele tausend Jahre als Arbeitstier, als Fortbewegungsmittel und auch als Kriegstier ihren Dienst.

Hierzu wurden die verschiedensten Erfindungen gemacht, welche vom Steigbügel über Gebisse bis hin zum Sattel gehen.
Bereits in der Antike entwickelte sich die Nutzung der Tiere bis hin zum Pferdesport. Ab da wurden sie auch für Wagenrennen oder für Schaukämpfe genutzt.

Pferde - Die Weiterentwicklung der Vierbeiner

Bei den Wildpferden handelte es sich um große Tiere während es sich bei den Pferden als Haustiere um viel kleinere Tiere handelte. Im Laufe der Zeit jedoch lernten die Menschen, die Tiere richtig zu halten, sie richtig zu ernähren und ebenso, sie zu züchten. Aufgrund der anderen Lebensbedingungen der Tiere, welche sich immer weiter veränderten sowie auch durch die gezielte Zucht, bildeten sich bestimmte Rassen heraus. In wärmeren Gefilden bildeten sich eher zierliche und flinke Tiere heraus während man im Norden mehr Wert auf robuste und massige Tiere legte. Auch die unterschiedlichen Verwendungen der Pferde ließen die unterschiedlichen Zuchtrichtungen entstehen.

Pferde-Probleme

Ob als Schlachttier, als Arbeitstier, als Kriegstier oder als Kutscherpferd, es entstanden hierfür Pferde mit unterschiedlichem Knochenbau sowie in den verschiedensten Größen. Zu diesen Zeiten war es sogar möglich, Pferde mit Krankheiten oder Behinderungen überleben zu lassen. Ganz gezielt wurden bereits in den Anfängen der Züchtungen von gescheckten oder weißen Pferden gesteckt.

Pferde - Einsatz als Arbeits- und Kriegspferde

PferdeVor allem die Landwirtschaft war der Einsatz von Pferden. Hierfür war es notwendig, das sie sehr stark waren. Daneben sollten sie jedoch nicht zu groß sein und ebenso ein ruhiges Temperament haben. Auf diese Weise war der Umgang mit diesen Pferden leichter und die Haltungskosten konnten geringer gehalten werden. Vorteilhaft war es jedoch auch, das sie ein freundliches Wesen haben und wissen, was von ihnen erwartet wird. Auch heute findet man Tiere mit diesen Eigenschaften, wie Kaltblüter, welche zur Waldarbeit oder als Hirtenpferde eingesetzt werden.

Von großen und schweren Pferden profitierten die Ritter, denn sie mussten die Reiter nebst ihren schweren Rüstungen tragen können während sich die Reichen und Adligen lieber von ruhigen und ausgeglichen Pferden tragen ließen. Diese Reitpferde zeichnete vor allem ihr angenehmer Tolt-Gang aus. Dieser Gang bot den Vorteil, das die Reiter nicht durchgeschüttelt worden.

Sollte ein Pferd als Kriegspferd eingesetzt werden, so wurden vor allem eine hohe Wendigkeit und Schnelligkeit verlangt. Daneben mussten sie sich auch willenlos dem jeweiligen Reiter unterwerfen.

Im Laufe der Zeit wurden nicht nur die Reisewege sondern auch die Handelswege immer länger. Aus diesem Grund wurden vor allem eine höhere Leistungsfähigkeit der Pferde verlangt. Es wurden an viel befahrenen Reise- und Handelswegen Gasthäuser eingerichtet mit Pferdewechselstationen. Für solche langen Wege waren willige Tiere notwendig, welche eine einheitliche Größe boten. So konnten sie vor jeder Art von Wagen gehen und von jedem Kutscher optimal gelenkt werden.

Pferde - Vom Arbeitstier zum Freizeittier

Die lange Verbindung, welche die Menschen mit den Pferden verbindet haben zur Folge, das die Tiere zwar als Arbeitstiere mehr und mehr von Maschinen verdrängt wurden, jedoch als Freizeittiere in ungeahnter Vielfalt überlebten. So entdecken auch heute noch immer mehr Menschen Tiere als Freizeitpartner und als eine besondere Verbindung zur Natur. Überall auf der Welt fanden Reiter die verschiedensten Rassen der Tiere und brachten diese mit in ihre Heimat.

PferdeDiese “fremdländischen” Tiere verfügten teilweise über besondere Gänge, boten die verschiedensten Vorzüge gegenüber den heimischen Rassen oder sahen einfach nur anders aus. So wurden aus Island nach Europa kleinere Pferde importiert, welche ruhiger waren als einheimische Rassen und somit weniger Angst einflößten. Doch man entdeckte auch die alten Land- und Arbeitspferde wieder, welche eine hohe Ruhe ausstrahlten und eine hohe Ausgeglichenheit. Das Interesse an anderer Pferde wie schweren Kaltblütern ist in den letzten Jahren auch wieder gewachsen.

 

Aufgrund der vielfältigen neuen Nutzungsmöglichkeiten der Pferde änderten sich natürlich auch die Anforderungen an diese. So mussten die neuen Freizeitpferde vor allem lernen, das sie sich in immer wieder wechselnden Umwelt sicher bewegen können. Die schwerere Lebenswelt der Pferde wird vor allem dadurch beeinflusst, das die Straßen und Wege, auf denen sie gehen, meist asphaltiert sind, das sie Landmaschinen Busen und Eisenbahnen gegenübertreten müssen, das sie sich am Rand von Schnellstraßen und Autobahnen bewegen müssen. Daneben verlangen die verschiedenen Reitweisen häufig auch besondere Ausstattungen, welche sich nach und nach immer mehr den verschiedenen Rassen der Pferde angepasst wurden.

Doch nicht nur die Ausrüstung sondern auch die Behausungen der Pferde änderten sich. Dunkle Ställe waren für Pferde nicht mehr artgerecht. Nach und nach entwickelte sich eine ganze Industrie, welche sich nur mit dem Thema Pferde beschäftigten. In manchen Fällen führte diese Entwicklung nicht nur zu nützlichen Entwicklungen sondern auch bis hin zu absurden Entwicklungen, welche dem reinen Showeffekt dienen. Daneben bot die Industrie jedoch auch eine ganze Reihe von Neuerungen und Ausrüstungen, welche sowohl dem Schutz der Pferde als auch den Reitern nützen.

Pferdehaltung - Was du beachten musst

Die Haltung der Pferde ist für viele Tierbesitzer ein Traum. Bedenken sollte man hierbei jedoch, das die Haltung der Tiere nicht nur relativ teuer ist, sondern auch sehr aufwendig und daneben auch eine zeitlich intensive Aufgabe ist. Man muss den Pferden ein artgerechtes Leben bieten, um Pferdekrankheiten, wie Hufrehe zu vermeiden.

PferdeDeshalb sollte man sich vor der Anschaffung eines Pferdes bereits überlegen, ob man diese Verpflichtungen erfüllen kann, oder man sich doch eher für eine Reitbeteiligung entscheidet. Der Pferdehalter muss alle Arbeiten, welche mit der Haltung der Tiere anfallen, auf sich nehmen wollen, welche mitunter sehr zeitintensiv sein können. Hierfür müssen tagtäglich zwischen zwei und drei Stunden eingeplant werden. Wichtig ist jedoch auch, das man sich im klaren darüber ist, das man allen Kosten, welche mit der Haltung der Tiere einher gehen, gewachsen ist und hierfür die finanziellen Reserven bestehen.

Tiere benötigen neben Nahrung und Wasser genügend Bewegung und auch Gesellschaft. Für die Haltung der Pferde ist zu beachten, das sie jederzeit Zugang zu ausreichend frischem Wasser haben. Dies muss sowohl im Stall als auch auf der Weide gegeben sein. Daneben muss ihnen Gelegenheit gegeben werden, ihren hohen Bewegungsdrang täglich ausleben zu können. Hierfür ist es nicht notwendig, das sie täglich ausgeritten werden. Entsprechender Weidegang, trägt zur Auslastung ebenso bei.

Bei Pferden handelt es sich zudem um Gesellschaftstiere. Pferde sollten für eine gesunde Entwicklung in einer Herde gehalten werden. Ist dies nicht möglich, so muss dafür gesorgt werden, dass das eigene Pferd regelmäßig in Kontakt mit Tieren anderer Besitzer kommt. Wichtig für die gesunde Entwicklung ist natürlich auch, dass die Pferde angemessen gefüttert werden. Entscheidend ist hierbei eine hohe Qualität des Futters.

 
Pferdepflege - Das brauchst du

Um das Allgemeinbefinden der Pferde zu fördern ist die richtige Pflege wichtig. Es bietet sich jedoch auch als gute Gelegenheit, sich immer wieder intensiv mit den Pferden zu beschäftigen. Man kann das bestehende Vertrauensverhältniss zu Pferden auf diese Weise auch gut intensivieren.

 

Knochige Körperteile der Pferde sollten besser mit einem Gummistriegel geputzt werden. Bei langem Winterfell der Pferde kann dieses mit einem Federstriegel befreit werden. Dabei immer auf die Wuchsrichtung des Fells der Tiere achten. Hierfür eignen sich auch Putztücher oder weiche Putzhandschuhe.

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