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Ängste überwinden im Umgang mit Pferden

Ängste überwinden

Ängste überwinden im Umgang mit Pferden

In diesem kurzem Video, gebe ich dir Tipps wie du Ängste überwinden kannst. Ich erkläre dir, wie eigentlich die Angst entsteht, welche Auswirkungen es auf dein Pferd hat und vieles mehr.

Fakt ist: Angst ist eine der größten Problemauslöser im Umgang mit Pferden. Klar, ein gewisses Maß an Respekt sollte jeder Pferdebesitzer mit sich bringen. Doch Angst und Respekt sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

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Ängste überwinden - Wie entsteht eigentlich Angst?

Bevor überhaupt das Gefühl Angst entstehen kann, muss man sich eine schreckliche Situation vorstellen. Denn der Gedanke ist der Äuslöser für Angst. Natürlich hat man mit bestimmten Situationen schlimme Erfahrungen gemacht. Diese schaffen die Grundlage sich ständig darüber Gedanken zu machen und es schwierig wird seine Ängste überwinden zu können.

Gedanken immer und immer wieder gefühlt und durchdacht werden WIRKLICHKEIT!

Einen Bekannte von mir, hat eine schreckliche Erfahrung gemacht, da ihr Pferd ständig durchgegangen ist, sobald es auf eine Wiese kam. Jedes mal, wenn sie dann auf eine Wiese kam, machte sich ein unangenehmes Gefühl in ihr breit und sie wurde angespannt.

Das Gefühl kam aber nur, weil sie vorher daran gedacht hat, wie es das letzte Mal und die Male davor gewesen war. Wenn man doch mit negativen Gedanken und Erfahrungen Angst auslösen kann, dann kann man doch auch mit positiven Gedanken Freude auslösen.

Und genau da liegt die LÖSUNG!

 

Ängste überwinden - So überwindest du deine Angst!

Durch positive Erfahrungen mit deinem Pferd schaffst du die Grundlage dafür, Ängste überwinden zu können. Jedes mal, wenn du daran denkst, dass es das letzte Mal super gelaufen ist wirst du ein positives Gefühl merken. Dadurch bleibt dein Körper entspannt und deine Atmung ruhig.

Eine Methode die du anwenden könnstest, um Vertrauen und eine starke Beziegung zwischen dir und deinem Pferd ist Horsemanship.

Mit dieser Methode lernst du unter anderem auch Bodenarbeit mit Pferden.

Dadurch, dass du verstehst, warum sich dein Pferd so verhält wie es sich verhält wirst du sicherer im Umgang mit Pferden. Du weißt genau, wie auch du dich zu verhalten hast und so wäre es mal ein Ansatz, um Ängste überwinden zu können.

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Reiten lernen – Informationen zum Reiten lernen

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Reiten lernen

Du möchtest Reiten lernen, aber weisst nicht genau,was man dabei beachten soll. In diesem Artikel geben wir dir einige Tipps an die Hand, die du unbedingt wissen solltest vorm Reiten lernen.

 

Reiten lernen- was musst du wissen oder können?

Im Gegensatz zu manch anderen Sportarten brauchst du beim Reiten keine besonderen Voraussetzungen. Sofern du körperlich und gesundheitlich in der Lage bist, dich auf ein Pferd zu setzen, steht dem Reiten lernen nichts mehr im Wege!

Auch dein Alter spielt keine Rolle. Egal wie alt oder jung du bist, zum Reiten lernen ist es nie zu spät! Solange du Spaß und Interesse an diesen wunderbaren Tieren mitbringst,kann jeder Reiten lernen und dabei viel Spaß und Freude erleben.

Reiten lernenReiten kann sich zudem sehr postitv auf unseren Körper und Psyche auswirken. Beim Reiten schulst du deine Balance, trainierst viele verschiedene Muskelpartien im Körper und lernst viel über deine Ausstrahlung und Körpersprache.

 

Reiten lernen- Dressur, Western, Voltigieren oder Springen?

Wenn du Reiten lernen möchtest, musst du dich mit der Frage auseinandersetzen in welche Richtung du gehen möchtest. Es gibt verschiedene Sparten beim Reiten. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Englisch oder Westernreiten. In der englischen Reiterei unterscheiden wir noch einmal zwischen der Dressur und dem Springreiten. Egal für welche Richtung du dich entscheidest, wichtig ist das du eine gute Grundausbildung erhälst. Dabei spielt es keine so große Rolle, ob du nun Englisch oder Westernreiten lernen möchtest. Denn die " Basics" sind bei beiden Sparten ungefähr gleich. Bei diesen Basics lernst du wie du dich Rund ums Pferd verhälst, es pflegen musst, wie du es Sattelst und natürlich wie man es Reitet.

Beim Voltigieren lernst du turnerische Übung auf dem Pferd. Wenn du also atlethisch bist und gerne turnst, ist Voltigieren genau das Richtige für dich.

 

Reiten lernen- was brauchst du dafür?

Wenn du Reiten lernen möchtest, solltest du dir eine Ausstattungsartikel besorgen. Beim Reiten lernen gehört ein gut sitzender Reithelm zu jeder Grundausstattung. Dieser kann dir bei einem Sturz von schwerwiegenden Kopfverletzungen bewahren. Zudem kannst du dir noch einen Rückenprotektur besorgen, der bei einem Unfall oder Sturz deine Wirbelsäule schützt. Du solltest am Besten in ein Fachgeschäft gehen und dich richtig Beraten lassen. Desweiteren empfiehlt es sich, wenn du dir vorm Reiten lernen ein festes Schuhwerk besorgst, welches mindestens über deine Fußknöchel reichen sollte!

Reiten lernenDies verhindert, dass du im Steigbügel umknickst und dich so verletzt und es bietet dir ausreichend Stabilität beim Reiten. Auch bei den Schuhen gibt es sehr viele Modelle, die sich in Höhe (z.B. Stiefel oder Stiefeletten), Material und Schutz unterscheiden ( mit oder ohne Metallkappen in den Schuhspitzen). Solltest du dich für halbhohe Schuhe entscheiden, solltest du dir sogenannte Chaps besorgen, welche ein schmerzhaftes einklemmen der Beine in den Bügelriemen oder Fendern verhindert. Außerdem ist es wichtig, dass deine Schuhe einen kleinen Absatz haben, damit du nicht durch den Steigbügel rutschen kannst und bei einem Sturz hängen beibst und mitgeschleift wirst.

Als Hose eignet sich natürlich eine Reithose, welche einen Besatz an den Beinen, oder auch am Po haben kann. Mit solchen Hosen hast du deutlich mehr halt im Sattel und rutschst nicht so leicht aus diesem. Am Anfang beim Reiten lernen reicht jedoch auch eine gutsitzende Jeans, welche keine Nieten oder Knöpfe an den Gesäßtaschen haben sollte, um den Sattel nicht zu beschädigen.

Je nach Präferenz kannst du dir noch Reithandschuhe kaufen. Diese verhindern das du Blasen an den Fingern bekommst, was gerade häufig am Anfang beim Reiten lernen passiert.

 

Reiten lernen- wo kannst du Reiten Lernen?

Es gibt viele Möglichkeiten, wo du Reiten lernen kannst. Du kannst zum Reiten lernen in einen konventionellen Reitstall und dort auf Schulpferden unter Anleitung eines Lehrers das Reiten erlernen. Dort kannst du wie oben schon beschrieben wählen, ob du in einen Englischstall oder einen Westernreitstall gehst. Bei beiden wirst du auf braven Pferden geschult, welche dir helfen das Reiten so einfach wie möglich zu erlernen und gerade zu Beginn dein Selbstvertrauen und dein Vertrauen zu stärken.

Reiten lernenIn den meisten Ställen beginnt das Reiten lernen an einer sogenannten Longe, die von deinem Reitlehrer gehalten wird und du nicht gleich Lenken, Gas geben und dich gleichzeitig noch auf dem Pferd halten musst. An der Longe lernst du die Balance zu halten und lernst die grundlegenden Voraussetzung die du für das selbstständige Reiten benötigst. Wenn du die erste Station beim gemeistert hast, kannst du beginnen frei zu Reiten. Dies geschieht weiterhin und Aufsicht und Anleitung. Wenn du anschließend sicher alle drei Grundgangarten reiten kannst, unternehmen viele Reiterhöfe auch Geländeritte mit ihren Schülern.

Alternativ kannst du dir auch eine Reitbeteiligung und/ oder ein Pflegepferd suchen, auf welchem du nach Absprache mit dem Besitzer Reiten lernen kannst. Informiere dich in Foren im Internet, bei Freunden und Bekannten und sammle Informationen in deiner Umgebung, wo du Reiten lernen kannst.

 

Reiten lernen- was solltest du beachten?

Solltest du dir also einen Hof oder eine Möglichkeit gesucht haben, solltest du dir diese im Vorhinein einmal ansehen. Dabei solltest du darauf achten, wie die Pferde untergebracht sind. Stehen die Pferde im Idealfall auf Koppeln und/ oder Paddocks oder nur in der Box. Sind die Stallungen sauber und die Boxen gemistet. Sind die Pferde gesund, haben sie angeschwollene Beine oder gar irgendwelche offenen Stellen am Rücken oder Bauch? In manchen Ställen kommt es vor, dass die Pferde gesattelt in der Box stehen und auf den nächsten Reiter warten. Hier solltest du dich bei dem Stallbetreiber informieren, ob du hier auch das Satteln und Putzen des Pferdes erlernst, oder ob die Pferde von dem Stallbetreiber schon fertig gemacht werden. Zudem ist es empfehlenswert, sich vorab persönlich mit Stallbetreiber oder Reitlehrer zu unterhalten und sich eine gegebene Reitstunde anzuschauen.

 

Reiten lernen- mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Welche Kosten beim Reiten lernen auf dich zu kommen ist schwer zu berechenen. Dies kommt auf den jeweiligen Stallbetrieb an. Du kannst häufig pro Reitstunde bezahlen oder viele Reiterhöfe bieten sogenannte 10er- Karten an, bei der du einmal einen Bertrag für 10 Reitstunden bezahlst.

Jedoch solltest du auch wie überall beachten, Qualität hat seinen Preis. Beim Reiten haben wir es mit lebenden Tieren zu tun, welche versorgt und gepfelgt werden müssen, was mit vielen Kosten verbunden ist. Deshalb solltest du zum Wohl des Pferdes auch beim Reiten lernen nicht nur auf den Preis achten. Es empfiehlt sich, lieber etwas mehr Geld auszugeben und damit sicher zu gehen, dass die Pferde ausreichend gefüttert und artgerecht Gehalten werden. Denn beim Reiten lernen solltest du dir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass die Pferde für uns Menschen immer freudig ihre Aufgabe erfüllen möchten und dabei ein glückliches Leben verdient haben, in dem sie genügend Futter, saubere Stallungen mit ausreichendem Freigang haben und auch Kontakt zu Artgenossen haben können.

Solltest du all diese Dinge beachten, steht dem Reiten lernen nichts mehr im Wege. Das Reiten lernen kann dir jede Menge Spaß bringen und bietet viele Möglichkeiten auch neue Menschen kennen zu lernen und einen tollen Ausgleich zu anderen Aktivitäten zu finden.

 

Giftpflanzen für Pferde – Tipps zu Giftpflanzen für Pferde

Giftpflanzen für Pferde – Was du darüber wissen solltest

Die Giftpflanzen für Pferde nehmen in der heutigen Zeit immer mehr zu. Aufgrund des klimatischen Wandels gibt es immer mehr davon und sie werden immer hartnäckiger, sowie steigt die Anzahl der verschiedenen Arten. Normalerweise meiden die Tiere die Giftpflanzen für Pferde, doch gerade nach dem langen Winter sehnen sich die Tiere nach frischem Grünfutter. Sie unterscheiden dann oftmals nicht mehr zwischen dem Futter und den Giftpflanzen. Sie sind so gierig, dass sie diese mitfressen.. Auch ein weiterer Grund dafür, dass Giftpflanzen für Pferde mitgefressen werden, sind abgegraßte Koppeln. Die Pferde suchen nach intensiv nach Grünfutter und machen dann oftmals keinen Unterschied mehr zwischen dem Gras und den Giftpflanzen für Pferde. Auch ausgehungerte, kranke oder erschöpfte Pferde können manchmal den Unterschied zwischen bedenkenlosem Futter und Giftpflanzen für Pferde machen.

Auch der verloren gegangene Instinkt unserer domestizierten Pferde führt dazu, dass sie Giftpflanzen für Pferde mitfressen. Freilebende Wildpferde meiden fast immer die Giftpflanzen für Pferde komplett, ihr Instinkt ist nach wie vor noch sehr gut ausgeprägt. Aber auch das Alters und die damit verbundene Erfahrung spielt eine Rolle. Junge Pferde sind noch unerfahren und neugierig und fressen manchmal die Giftpflanzen. Bitte bedenke auch die Qualität des Heu das du deinem Pferd fütterst, denn nach dem Trocknen der Giftpflanzen für Pferde und silieren, können die Tiere sie nicht mehr aussortieren und nehmen diese so zu sich.

Durch den Prozess des Trocknens und Silieren verändern die Giftpflanzen für Pferde ihr Aussehen, Geruch und den Geschmack, dies macht das Erkenne für die Pferde schwierig. Die allermeisten Giftpflanzen verlieren durch das Trocknen nicht ihre Giftigkeit. Du musst wissen, dass viele Pflanzengifte innerhalb kürzester Zeit zum Tod des Pferdes führen, sofern ihm nicht durch den Tierarzt die richtigen Medikamente verabreicht werden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass du dich bei den Giftpflanzen etwas auskennst, damit die Chance besteht, dass du sie erkennst. In unserem Artikel informieren wird dich über die Giftigsten von allen. Solltest du eine Reitbeteiligung haben, so kläre auch sie über diese Pflanzen auf.

 

Giftpflanzen für Pferde – Wie kannst du eine Vergiftung vermeiden

Spat

In unserem Artikel klären wir dich auf, wie du eine Vergiftung deines Pferdes mit Giftpflanzen für Pferde vermeiden kannst. Wichtig ist, dass du dein Pferd nicht an Hecken, Sträuchern oder Bäumen anbindest oder fressen lässt. So kann dein Pferd nämlich ungehindert an den dort vorkommenden Giftpflanzen für Pferde nagen. Wenn dein Pferd Zugang zu Pferdeweiden hat, solltest du diese regelmäßig ablaufen und auf giftige Pflanzen kontrollieren. Wenn du welche findest entferne diese. Bei Ausritten solltest du das Grasen auf unbekannten Wiesen vermeiden, denn zwischen dem Gras könnten sich Giftpflanzen für Pferde befinden und dein Pferd wird diese eventuell fressen. Wenn du in der näheren Umgebung des Stalls oder der Koppeln Pflanzen entdeckst und du dir unsicher bist, verständige den Tierarzt.

 

Giftpflanzen für Pferde – Wie du eine Vergiftung feststellst

Sollte dein Pferd Giftpflanzen gefressen haben, äußern sich die Symptome entweder direkt, nach Stunden oder manchmal auch erst nach Tagen. Die ersten Anzeichen für eine Vergiftung mit Giftpflanzen für Pferde können Schweißausbrüche, Unruhe, Durst und erweiterte Pupillen sein. Auch vermehrtes Speicheln und einhergehend mit Schluckbeschwerden sind erste Anzeichen einer Vergiftung. Die Körpertemperatur erhöht sich oder sinkt ab. Die Gifte wirken sich auf den Kreislauf aus, sie verändern den Herzschlag, führen zu Verdauungsstörungen. Das Pferd hat Bewegungsstörungen und Muskelschwäche. Es können sich aufgrund der Vergiftung Ödeme bilden und Hautveränderungen auftreten.

 

Giftpflanzen für Pferde – Die sieben giftigsten Pflanzen für Pferde

Hier stellen wir dir die Giftpflanzen für Pferde vor und ihre Auswirkungen auf dein Pferd. Der Buchsbaum gehört zu einer der sieben giftigsten Giftpflanzen für Pferde. Er ist ein Ziergewächs, der in Südwesteuropa, Mitteleuropa, Nordafrika, sowie Westasien vorkommt. Er ist in all seinen Teilen giftig. Frisst dein Pferd an einem Buchsbaum führt dies zu schweren Nervenschäden, schweren Koliken und starken Schädigung des Nervensystems. Dadurch bedingt kommt es zu Herz- und Atemstillstand. Eine weitere Giftpflanze für Pferde ist die Eibe. Es gibt zehn Arten davon, jedoch kommt in Europa nur die Europäische Eibe vor. Die Eibe wächst hauptsächlich am Waldrand. Sie enthält den sehr giftigen Inhaltsstoff Taxin. Sie sollte nicht mit der ungefährlichen Tanne oder Fichte verwechselt werden, man erkennt sie an den roten Früchten. Die Eibe ist eine von den absolut tödlichen Giftpflanzen für Pferde. Sie führt beim Pferd zum Herzstillstand.

 

Giftpflanzen für PferdeDer rote Fingerhut zählt ebenfalls zu einer der giftigsten Giftpflanzen für Pferde, die auch im getrockneten Zustand nicht ihre Giftigkeit verliert. Frisst dein Pferd roten Fingerhut, so führt dies zu starkem Schwitzen und Herzrhythmusstörungen und endet in einem Herzstillstand. Der Goldregen ist eine der weiteren Giftpflanzen für Pferde. Er ist ein Ziergewächs und kommt dadurch oftmals in Gärten vor.  Zweihundert Gramm dieser Pflanze reichen um dein Pferd vollständig zu vergiften. Vergiftungsanzeichen sind schneller, hastiger Atem, verstärkter Speichelfluss beim Pferd, sowie Krämpfe und Durchfall. Das gravierendste jedoch ist, dass es durch die Vergiftung zu einer Atemlähmung kommt.

Sollte dein Pferd von Herbstzeitlosen fressen, musst du wissen, dass dies eine weitere Giftpflanzen für Pferde ist. Sie ist weit verbreitet und dabei giftig für Mensch und Tier. Ihr Gift wird in der Medizin und Pflanzenzucht eingesetzt. Sie wächst vor allem in feuchten Wiesen oder am sonnigen Waldrand. Sie gehört zu den Giftpflanzen die ihre Giftigkeit durch den Trockenvorgang nicht verlieren. Wenn dein Pferd Herbstzeitlose frisst, führt dies zu starkem Schwitzen, Krämpfe, Kolik mit blutigem Durchfall. Letztendlich führt es zur Atemlähmung- bzw. Atemstillstand.

Die Tollkirsche ist eine Gattung aus der Familie der Nachtschattengewächse und zählt ebenfalls zu den Giftpflanzen für Pferde. In Europa ist die einzig heimische Art die schwarze Tollkirsche. Die gesamte Pflanze enthält eine große Menge an Alkaloiden, die sehr schädlich für dein Pferd sind. 125 Gramm der Pflanze reichen aus, um dein Pferd zu vergiften. Es wird stark Schwitzen,  bekommt heftigsten Koliken und wird an Kreislaufversagen versterben.

Der Wasserschierling zählt ebenfalls zu den Giftpflanzen für Pferde. Er wächst hauptsächlich an Bachufern, in Sumpfgebieten, an Teichrändern, Seen, Tümpel oder Gräben. Der Wasserschierling ist hochgiftig, alle Pflanzenteile sind giftig und zehn Gramm reichen aus um dein Pferd zu vergiften. Es führt zu Gleichgewichtsstörungen und Atemlähmung.

 

Pferdehaltung – Konzepte der Pferdehaltung

Pferdehaltung

Pferdehaltung – Allgemeine Informationen zur Pferdehaltung

Du möchtest dir Pferde kaufen? Dann solltest du dir vorab Gedanken über die Pferdehaltung machen. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass es verschiedene Konzepte der Pferdehaltung gibt. Du musst dir im Klaren werden, was für dich und dein Pferd das passende Konzept ist. Jedes Konzept der Pferdehaltung hat seine Vor- und Nachteile. Wir stellen dir in unserem Artikel die verschiedene Pferdehaltung vor. Grundsätzlich sollte man aber egal bei welcher Haltungsform des Pferdes sich darüber im Klaren sein, dass das Tier „Pferd“ spezielle Anforderungen an die Haltungsbedingungen und seine Umwelt stellt. Diese sind wichtig für sein Wohlbefinden, sowie seine Gesunderhaltung. Bei jeder Pferdehaltung sollten die Pferde ausreichend Kontakt zu anderen Artgenossen haben, denn dies ist sehr wichtig für ihr Sozialverhalten. Denke daran das Pferde Herdentiere sind.

Pferde, die in Isolation gehalten werden können an psychischen Erkrankungen leiden wie zum Beispiel Koppen, Weben oder aggressives Verhalten. Des Weiteren sollte eine ausreichende Fütterung mit sauberem, trockenem, möglichst staubfreiem Heu erfolgen. Nach Möglichkeit sollte dein Pferd 24 Stunden Zugang zu frischem Heu und natürlich zu frischem Wasser haben. Dies beugt Magengeschwüren, sowie Magenschleimhautentzündungen vor. Zudem hilft es deinem Pferd gegen Langeweile und hält es somit geistig fit. Auch die Sauberkeit der Unterkunft ist ein sehr wichtiger Aspekt. Sollten die Pferde in einer nicht sauberen Umgebung gehalten werden kann dies zu Huffäule und Mauke führen. Egal für welche Form der Pferdehaltung du dich entscheidest, achte darauf das es deinem Pferd gut geht und seine Grundbedürfnisse gestillt werden.

 

Pferdehaltung – Die klassische Boxenhaltung

Bei der Pferdehaltung in der Box lässt es sich unterscheiden in eine reine Boxenhaltung und in eine Boxenhaltung kombiniert mit Freilauf auf Weiden, Paddock oder Koppeln. Für das Pferd ist eine Pferdehaltung in der Box kombiniert mit dem Freilauf am Artgerechtesten. Denn Pferde sind Tiere, die die freie Bewegung benötigen um psychisch und physisch gesund zu bleiben. Solltest du dein Pferd in der reinen Boxenhaltung halten, bitte achte darauf das die Box eine ausreichende Größe hat, sowie ein Zugang zu frischem Heu und Wasser. Sei dir im Klaren darüber, dass du dein Pferd täglich beschäftigen solltest, damit es nicht Tag und Nacht alleine in der Box verbringt.

PferdehaltungSorge dafür, dass die Box täglich frisches Einstreu erhält, damit dein Pferd in einer sauberen Umgebung steht. Wichtig ist auch, dass die Lichtverhältnisse ausreichen. Es sollte genügend Licht in die Box fallen. Möchtest du die Pferdehaltung in einer Box mit Auslauf kombinieren, dann sollte dein Pferd den Zugang zu einer Weide oder Paddock haben. Es kann dann dadurch frei entscheiden, ob es sich in der Box oder außerhalb der Box aufhalten möchte. Für die Box gilt das gleiche wie bei der reinen Boxenhaltung. Die Auslaufmöglichkeiten solltest du auf jeden Fall auch sauber halten und sie sollten so gesichert sein, dass dein Pferd nicht ausbüchsen, sowie sich verletzen kann.

 

Pferdehaltung – Pferdehaltung im Offenstall

Solltest du die Pferdehaltung im Offenstall wählen, dann solltest du auch hier einige Punkte beachten. Dein Pferd solltest du nicht alleine in einem Offenstall halten, da wie oben bereits erwähnt Pferde Herdentiere sind. Auch hier ist die ausreichende Fütterung mit Heu und der Zugang zu sauberem Wasser 24 Stunden am Tag zu gewährleisten. Im Idealfall sollten die Pferde eine große Unterstellmöglichkeit besitzen, die sie vor den Witterungsverhältnissen, wie Regen und Sonne bei Bedarf schützt. Wichtig ist auch hier, dass der Auslauf sauber gehalten wird. Denn auch bei der Haltung im Offenstall können Pferdekrankheiten, wie Mauke, Huf- und Strahlfäule, Hufrehe drohen. Die Pferdehaltung im Offenstall ist als eine der artgerechtesten Haltungen hervorzuheben. Die Pferde können hier ungestört ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen, sowie ihr Sozialverhalten und Herdentrieb befriedigen. Auch das natürliche Verhaltensrepertoire in Bezug auf das Fress- und Trinkverhalten kann im Offenstall ungehindert von den Pferden ausgelebt werden.

PferdehaltungAuch die natürliche Körperpflege, wie Scheuern und Wälzen können die Pferde bei der Pferdehaltung im Offenstall vornehmen. Jedes Pferd jeder Rasse kann im Offenstall gehalten werden. Bei Bedarf kann der Besitzer je nach Witterungsverhältnissen und Temperatur das Pferd eindecken oder nicht. Es ist bei der Pferdehaltung im Offenstall jedoch meist für den Besitzer etwas zeitintensiver, da die Ausläufe selbst sauber gehalten werden müssen. Und auch für eine Sicherung der Pferde mit ausbruchssicheren Weidenzäunen ist zu sorgen. Hierfür eignet sich in der Pferdehaltung Breitbänder und spezielle Zaundrähte für Pferde.  Und auch im Winter muss das Wasser kontrolliert werden, da hier die Gefahr besteht, dass die Tränken einfrieren können.  Über die Sommermonate werden die Pferde häufig auf Graskoppeln untergebracht, auf denen sie 24 Stunden als Herde zusammen stehen können.

 

Pferdehaltung – Die Pferdehaltung im Aktiv-Stall

Du hast dich entschieden die Pferdehaltung in einem Aktiv-Stall auszuführen. Dann erklären wir dir, worauf es dabei ankommt. Die Haltung im Aktivstall wurde in den Jahren 2000 und 2001 entwickelt. Die Pferdehaltung im Aktiv-Stall hat viele Vorteile für dich und dein Pferd. Im Aktivstall wird versucht, eine möglichst naturgetreue und artgerechte Haltung des Pferdes zu imitieren. Im Aktiv-Stall werden oftmals mehrere Pferde in einer kleinen Herde zusammen auf einer eingezäunten Fläche gehalten. Dies soll die natürliche Herde in der freien Wildbahn imitieren und dem Herdentrieb der Pferde gerecht werden.

PferdehaltungPferde in Aktiv-Ställen haben elektronische Chips, sei es als Transponder oder in einem Halsband, die den Zugang zu Kraftfutter und Heu freigeben. Das Pferd kann sich somit, an die vorgesehenen Futterplätze begeben und dort von sich aus mithilfe des Chips die Futterabgabe steuern. Die speziellen Futterstationen erkennen die einzelnen Chips des jeweiligen Pferdes, somit bekommt jedes Pferd sein individuelles Futter zugeteilt.

Vorteilhaft für dein Pferd bei der Pferdehaltung im Aktiv-Stall ist, dass die erzwungenen Futterpausen vermieden werden. Futterpausen haben den gesundheitlichen Vorteil, dass beispielsweise Magengeschwüren vorgebeugt wird. Die Steuerung der Futterabgabe über die Chips der Pferde funktioniert für das Rau- und Kraftfutter. Bei der Pferdehaltung im Aktiv-Stall sollten alle sogenannten Funktionsbereiche, wie Liegebereich, Tränken, Futterstationen für Kraftfutter und Rauhfutter möglichst weit voneinander entfernt liegen. Die Pferde werden motiviert sich mehr zu bewegen. Und es führt auch zwangsläufig zu mehr Bewegung, da sie die einzelnen Stationen durch mehr Bewegung erreichen müssen. Die Mehrbewegung innerhalb des Aktiv-Stalls wirken sich positiv auf die Verdauungsorgane, den Bewegungsapparat (Bänder, Sehnen, Muskeln) und die Psyche der Pferde aus.

Spat – Tipps und Tricks bei der Behandlung von Spat

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Spat – Was ist diese Krankheit?

Du fragst Dich was die Diagnose Spat bedeutet? In unserem Artikel werden wir dich über die Krankheit Spat aufklären. Allgemein lässt sich sagen, dass Spat eine arthritische Erkrankung der Sprunggelenke des Pferdes ist. Spat führt bei deinem Pferd zu Lahmheiten. Die Ursache ist bis heute noch nicht vollständig geklärt. Um zu verstehen, was bei Spat im Gelenk deines Pferdes passiert, musst du wissen, dass sich das Gelenk deines Pferdes aus mehreren kleinen Knochen zusammensetzt. Erkrankt dein Pferd, dann entzünden sich diese kleinen, nicht stark beweglichen Gelenke, was deinem Pferd sehr schmerzt. Man vermutet heute, dass die Ursachen häufig in einer Fehlstellung des Sprunggelenks liegen oder die Gelenke durch übermäßig viel Arbeit überlastet wurden. Hat dein Pferd dies, so kann die innere Seite des Sprunggelenks angegriffen und aufgetrieben werden. Es entstehen Verknöcherungen, die an dem Gelenk hervorstehen und die Beweglichkeit einschränken bis hin zur Steifheit führen.

 

Spat – Was sind die Ursachen beim Pferd?

Die Ursachen für Spat sind bis heute nicht eindeutig festzulegen und aufzuzählen, jedoch lassen sich einige spezifische Ursachen nennen. Es wurde festgestellt, dass Pferde die an Spat leiden häufig an einer Fehlstellung des Sprunggelenks und des Beines leiden. Aber auch eine Fehlstellung bedingt durch einen falschen Beschlag spielt dabei eine Rolle. Hierdurch wird das Sprunggelenk des Pferdes falsch- und fehlbelastet und es führt zu Entzündungen dieser kleinen Knochen. Fütterungsfehler beim Pferd sind häufig auch eine Ursache, hierbei ist vor allem erwähnenswert das eine zu hohe Phosphorzufuhr die Aufnahme von Kalzium in den Knochen hindert. Auch Tritte, Quetschungen, Verstauchungen und eine starke Belastung des Pferdes beispielsweise durch falsches Training führen zu Spat. Auch altersbedingte Veränderungen der Sprunggelenke können zum Spat führen.

 

Spat – Wie erkennst du es beim Pferd?

Erkennen kannst du Spat vor allem an der Lahmheit deines Pferdes. Zu Beginn dieser Gelenkserkrankung zeigt dein Pferd die Lahmheit nur, wenn es sich in Bewegung setzt. Mit dem Fortschreiten der Bewegung legt sich diese Lahmheit wieder. Manche Pferde zeigen keine Schmerzen, obwohl die Bewegungsfreiheit des Sprunggelenks vorhanden ist. Dein Pferd zeigt die Schmerzen in sogenannten Schmerzschüben, denn die Verknöcherung tritt immer in Schüben auf. Die Beweglichkeit des betroffenen Gelenks nimmt immer mehr und mehr ab, bis hin zur kompletten Steifheit. Das Pferd kann sein Bein nur noch minimal anwinkeln und damit einhergehend verkürzt sich die Schrittlänge deines Pferdes. Manche Pferde können ihr Bein nicht mehr genug anheben und schleifen beim Gehen die Zehen über den Boden. Im Stehen entlasten von Spat betroffene Pferd häufig ihr Bein, sie können häufig auch nicht mehr richtig Hufe geben.

 

Spat- Wie wird es diagnostiziert?

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Spat wird von deinem Tierarzt durch verschiedene Untersuchungen diagnostiziert. Dies ist auch nötig, denn vor allem im Anfangsstudium ist die Diagnose nicht leicht zu stellen. Zu Beginn beobachtet der Tierarzt dein Pferd im Stand und in der Bewegung. Für die Ansicht in der Bewegung musst du dein Pferd dem Tierarzt vorführen. Häufig lässt sich der Spat im Trab aufgrund der Gangunreinheiten oder der Lahmheit erkennen. Um die Lahmheit genauer diagnostizieren zu können, führt der Tierarzt meist die sogenannte Beugeprobe durch. Er beugt das Bein deines Pferdes hierfür ein bis eineinhalb Minuten und lässt es anschließend Traben. Sollte dein Pferd eine leichte Lahmheit haben, so zeigt sich diese nun verstärkt und dem Tierarzt ist es besser möglich die Diagnose zu stellen.

Leichter lässt sich der Spat vom Tierarzt erkennen, wenn dein Pferd bereits Verknöcherungen am Sprunggelenk hat. Diese kann der Tierarzt beim Abtasten feststellen und damit die Diagnose zuverlässig stellen.  Des Weiteren besteht die Möglichkeit den Spat mithilfe einer diagnostischen Injektion festzustellen. Hierzu spritzt der Tierarzt deinem Pferd ein Betäubungsmittel ins Gelenk und untersucht dann die Schmerzhaftigkeit. Zeigt dein Pferd darauf hin kaum noch beziehungsweise keine Lahmheit mehr, so lässt es sich zuverlässig diagnostizieren.

Um die Diagnose noch genauer stellen zu können, kann der Tierarzt eine Röntgen-Untersuchung vornehmen. Damit lässt sich der Knochen genau darstellen und auch die Verknöcherungen können genau festgestellt werden.

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Spat – Wie kannst du Spat behandeln?

Heilbar ist Spat bei Pferden leider nicht, aber du kannst trotzdem der Krankheit entgegenwirken und die Symptome mildern. Hierzu kann der Tierarzt deinem Pferd entzündungs- und schmerzhemmende Medikamente verordnen. Des Weiteren können Medikamente direkt ins Sprunggelenk gespritzt werden, wie beispielsweise Cortison mit Depotwirkung. Dies trägt zur längeren Schmerzminderung bei. Bei starken Schwellungen, Entzündungen und Schmerzen kann man dem Pferd einen feuchten Umschlag machen. Diesen tränkst du am besten mit Zinnkraut- und Süßholzwurzeltee und lässt ihn auch über Nacht am Bein deines Pferdes. Dies trägt dazu bei, dass die Schwellung zurückgeht und damit die Schmerzen gelindert werden. Zusätzlich zu den Medikamenten, die der Tierarzt verordnet gibt es verschiedene Mittel auf dem Pferdemarkt, die du deinem Pferd zusätzlich unterstützden füttern kannst. Bewährt hat sich dabei der Extrakt der neuseeländischen Grünlippmuschel. Diese unterstützt den Knorpelaufbau, stärkt den Knorpel und verlangsamt damit den Abbau.

Ein empfehlenswertes Produkt, welches die Schmerzen deutlich lindert und das Extrakt der neuseeländischen Grünlippenmuschel enthalten ist - EquiMove motion Gelenk

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Was auch gut gegen die Schmerzen bei deinem Pferd wirkt ist Teufelskralle. Diese kannst du den betroffenen Pferden füttern. Zusätzlich wirkt es auch entzündungshemmend. Ein weiterer wichtiger Behandlungsansatz ist der richtige orthopädische Beschlag. Dein Pferd benötigt sogenannte Spat-Hufeisen, diese korrigieren die Zehenabnutzung und  damit die Haltung des Tieres.

Eine letzte Möglichkeit ist eine Operation, sofern dein Pferd starke Schmerzsymptome zeigt. Hierbei werden Nerven und Sehnen durchtrennt, die die Schmerzreize an das Gehirn leiten.

 

Spat – Wie sollte die Haltung eines betroffenen Pferdes aussehen?

SpatEin betroffenes Pferd sollte so gut es geht im Offenstall gehalten werden, damit es sich möglichst viel bewegen kann und nicht viel steht. Sollte dir eine Offenstallhaltung nicht möglich sein, dann solltest du dein Pferd so einstellen, dass es so viel wie möglich Bewegung über Tag hat, am Besten rund um die Uhr oder zumindest acht Stunden am Tag. Durch die Bewegung werden die Gelenke deines Pferdes mit der sogenannten Gelenksschmiere geschmiert und der Verschleiß ist somit geringer. Wenn du dein Pferd arbeitest oder reitest, musst du darauf achten, dass du dies in einem sanften und kontrollierten Tempo tust. Hastiges, überhöhtes Tempo ist für ein betroffenes Pferd schmerzhaft und schädlich und treibt die Abnutzung der Gelenke voran. Es ist wichtig, dass du dein Training immer an den Schmerz- und Gemütszustand deines von Spat betroffenen Pferdes anpasst.

 

 

 

Dressurpferde – Was sind Dressurpferde heute?

Dressurpferde – Was sind Dressurpferde?

Du fragst dich was Dressurpferde sind? Wir verraten dir in unserem Artikel was Dressurpferde sind, welche Rassen besonders geeignet sind und auf was es bei einem Dressurpferd ankommt.

Dressur bedeutet kein stures Abrichten der Pferde, sondern die Gymnastizierung des Pferdes. Hauptziel dabei ist, ein geschmeidiges Reitpferd das seinem Reiter gehorcht und angenehm zu reiten ist. Diese Hauptaussage über die Dressur verdeutlicht, dass die Grundlage der Ausbildung eines jeden Reitpferdes die Ausbildung in der Dressur ist oder zumindest sein sollte.

Die Basis der heutigen Dressur geht auf  den griechischen General Xenophon (435-355 v.Chr.) zurück, er beschrieb Reiten als Wissenschaft und Kunst zugleich. Auf ihn geht die reiterliche Bewegung der Renaissance in Europa zurück, auf die hin das klassische Reiten entwickelt wurde und das die Grundlage der heutigen Dressur bildet.

Dressurpferde sind allgemein gesagt keine Rasse für sich, sondern es gilt, dass sich grundsätzlich jede Pferderasse zu einem Dressurpferd ausbilden lässt. Bedeutend für Dressurpferde sind seine psychischen, wie auch physischen Voraussetzungen. Um ein gutes Dressurpferd zu werden und gute Leistungen im Turniersport zu erzielen, sollte das Pferd bestimmte Voraussetzungen mit sich bringen. Wie sollten die Gänge der Dressurpferde aussehen? Dressurpferde sollten einen ausdrucksstarken Trab und einen taktsicheren Schritt haben, sie sollen überragende taktreine Grundgangarten haben. Dressurpferde sollen von ihrer Größe her groß und auffallend schön sein, sie sollen Charme, Ausdrucksstärke und eine tolle Aufmachung besitzen, damit sie im Showroom auffallen. Ein großes Pferd wirkt imposant und kann in den Verstärkungen und den versammelten Lektionen mit einem starken Ausdruck glänzen. 

DressurpferdeErfolgreiche Dressurpferde sollten ein entsprechend korrektes Gebäude besitzen, über eine gute Rittigkeit, sowie über eine korrekte Anlehnung verfügen. Auch du als Reiter musst zu deinem Pferd passen, damit ihr gemeinsam gute Erfolge erzielen könnt und ein harmonisches Bild abgebt. Wichtig für Pferde in der Dressur ist Gehorsam. Es muss gut und sicher an den reiterlichen Hilfen stehen und eine gute Versammlungsbereitschaft haben. Ein eigener Leistungswille der Dressurpferde soll vorhanden sein, damit es die von ihm geforderten Lektionen sicher und korrekt ausführen kann. Dressurpferde sollen von ihrem Gebäude her so gebaut sein, dass sie eine natürliche Bergauftendenz haben und über schwungvolle Bewegungen verfügen.  Sie sollen aus der Hinterhand kräftig nach vorne hin abfußen.

 

Dressurpferde- Welches Geschlecht sollten sie haben?

Du stellst Dir die Frage, welche Geschlechter vorzugweise als Dressurpferde gewählt werden? Hier gehen die Vorlieben und Meinungen weit auseinander. Hengsten wird nachgesagt, dass sie als Dressurpferde über mehr Ausdruck verfügen. Dies kann man aber nicht Hundertprozentig bejahen, denn es gibt Hengste die weitaus weniger Ausdruck  haben wie entsprechend gerittene Stuten oder Wallache. Den Ausdruck der Pferde muss man erarbeiten, dies hat nicht unbedingt etwas mit dem Geschlecht zu tun. Hengste sind zudem oftmals im täglichen Umgang etwas schwieriger oder auch bei Teilnahmen am Turnier. Sie sind eher abgelenkt und unkonzentrierter als eine Stute oder ein Wallach.

 

Dressurpferde - Dressurpferde und ihre Grundgangarten

DressurpferdeDie Grundgangarten der Dressurpferde sollten in jedem Tempi einen gleichmäßigen Takt aufweisen. Die Gangart soll einen normalen Raumgriff haben, bei dem die Hinterhand übertritt, aber nicht mehr als eine, zwei oder drei Hufbreiten. Dressurpferde mit einem überragenden Raumgriff neigen meist zu Taktunreinheiten, sobald sie sich spannen. Oder auch, wenn von ihnen die Lektion des versammelten Schritts hinzukommt.  Wichtig ist, dass Dressurpferde keine Schrittprobleme haben, wie Pass oder einen passartigen Gang. Im Trab und Galopp sollen Dressurpferde eine Bergauftendenz haben, aktiv mit einer Hinterhand nach vorne schieben und in der Versammlung fleißig und ausdrucksvoll wirken. In Trabverstärkungen sollen Dressurpferde nicht breit werden und weiterhin taktsicher und schwungvoll sein.

 

Dressurpferde – Die Dressurpferdeprüfung

Du stellst dir die Frage was eine Dressurpferdeprüfung ist? Dies ist eine Prüfung für dressurmäßig ausgebildete Pferde, bei der Schritt, Trab und Galopp vorgeschrieben ist. Hierbei sind nicht zu hohe, aber raumgreifende Bewegungen von den Pferden gefordert. Die Prüfung wird in einem Dressurviereck mit international festgelegten Maßen abgelegt. Es gibt dabei unterschiedliche Klassen bei der Prüfung. Es gibt Prüfungen für Anfänger (E= Einsteiger und A=Anfänger) bis hin zum Grand Prix und olympischen Wettbewerben. Die Prüfungsbewertung reicht von 0 (=nicht ausgeführt) bis hin zu 10 (=ausgezeichnet). Die einfachen Prüfungen werden vorgelesen und die höheren Prüfungen müssen auswendig geritten werden. In den Prüfungen der unteren Klassen, sprich zum Beispiel für Anfänger wird in einem 20m x 40m großen, in den höheren Prüfungen auf einem 20m x 60m großen Reitplatz die Prüfung abgelegt.

Prüfungsinhalt in den unteren Prüfungen sind einfache Bewegungen geradeaus in den Grundgangarten. In höheren Prüfungen werden Seitengänge, Verstärkungen und Zurücknehmen der Bewegungen in allen Grundgangarten gefordert. In Prüfungen auf höchster Ebene werden die anspruchsvollsten Figuren gefordert, wie die Passage, die Galopp-Pirouette, die Piaffe und der fliegende Wechsel.

Ziel der Dressurpferdprüfung ist die Beurteilung der Taktreinheit aller Gänge und die Losgelassenheit des Pferdes, die Gehorsamkeit und das körperliche Gleichgewicht. Die Anzahl der Richter richtet sich auch nach der Kategorie der Prüfung. Ein Richter ist bei einfacheren Prüfungen anwesend, bei internationalen Prüfungen werten fünf Richter. Die bekanntesten Dressurprüfungen sind der Prix St. George, der Intermediaire I und II und der Grand Prix.

DressurpferdeEs gibt auch die Möglichkeit eine Kür zu Musik zu präsentieren, hiermit kehrt man zu den Ursprüngen der Dressurreiterei in der Renaissance zurück.  Ziel des Dressurreitens ist die völlige Harmonie zwischen Pferd und Reiter. Sie sollen eine Einheit bilden, das Pferd soll sich mühelos unter seinem Reiter bewegen und Spaß an der Arbeit unter dem Reiter zeigen. Es soll Spaß an den eigenen Fähigkeiten haben und dies auch in vollem Umfang ausstrahlen.

 

Dressurpferde – Welche Rassen sind besonders geeignet?

Du möchtest Dressur reiten? Dann solltest du dafür passende Pferde kaufen. Grundsätzlich jedoch gilt, dass alle Pferderassen der Welt als Dressurpferde geeignet sind. Es gibt jedoch Pferderassen, die eine besondere Eignung hierfür haben und die von ihrem Exterieur her geeigneter sind. Als geeignetsten ist hierfür ein Warmblut, wegen seines gut passenden Exterieur. Als Vertreter der Warmblüter sieht man häufig Hannoveraner, Oldenburger, Westfalen, Holsteiner und Trakehner. Sehr schwere Kaltblüter haben es im Bereich der Dressur schwerer, denn ihnen ist es aufgrund ihres Exterieurs nicht von Natur aus so möglich wie einem Warmblüter die dafür nötige Leistung zu erreichen. Vollblüter sind oftmals seltener vertreten, da sie oft etwas nervöser sind.

Pferde Probleme lösen